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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

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Archiv zum Thema 'Zukunft'

Gekommen, um zu bleiben: Demokratie 2.0

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Wer nicht Web 2.0 ist, hat schon verloren: Ohne Communitys, Blogs, Twitter und Co. ist das Oval Office unerreichbar. Der Artikel von Cathrin Günzel zur neuen Politik im Internet erschien in gekürzter und leicht geänderter Fassung unter dem Titel “Demokratie 2.0″ in Ausgabe 09/2008 des PC Magazins sowie online. Stand der geschilderten Ereignisse und Zahlen: 7./8. Juli 2008 (Bild: Screenshot der Wahlkampfseite YouChoose bei Youtube).

30. April, 13.15 Uhr: “Mittagessen mit Michelle & reden mit berufstätigen Familien in Indianapolis, dann nach Bloomington auf eine Versammlung an der Indiana Universität”;
31. Mai, 12.47 Uhr: “In South Dakota. Besuchte Mt. Rushmore letzte Nacht, Rapid City diesen Morgen”;
24. Juni, 12.09 Uhr: “Diskussion über Energiepolitik in Las Vegas, Nevada”;
1. Juli, 16.42 Uhr: “In Zanesville, Ohio, über religiöse Initiativen geredet. Die Herausforderungen, mit denen wir uns heute konfrontiert sehen, sind einfach zu groß, dass eine Regierung allein sie lösen könnte.” - Kurze Statusmeldungen auf Twitter, dem neuen Kultdienst, zeigen Momentaufnahmen und Banales. Autor der Infohäppchen: Barack Obama, US-amerikanischer Präsidentschaftskandidat der Demokraten.

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Schützenfest 2.0: Interview mit Markus Beckedahl

markus_beckedahl_portrait_gross.jpg Markus Beckedahl über Politik im Web 2.0 und warum deutsche Politiker den digitalen Trend verschlafen. Beckedahl ist mit netzpolitik.org Deutschlands bekanntester politischer Blogger und Mitgründer von newthinking communications. Das Interview führte Cathrin Günzel, es erschien in gekürzter Fassung in Ausgabe 09/2008 des PC Magazins sowie online. Das Interview wurde geführt am 8. Juli 2008.

Was versteht die deutsche Politik am Web 2.0 falsch?
Beckedahl: Deutsche Politiker setzen im Web lediglich ihre Offline-Kampagnen fort, “kleben” virtuelle Plakate oder stellen ihren Wahlkampfspot bei Youtube ein. Kurz vor der Wahl wird schnell in die Werkzeugkiste gegriffen, danach sterben die Projekte. Doch wir erleben einen massiven Medienwandel. Fernsehen und Radio werden über das Internet konsumiert, es wird zum neuen Leitmedium. Viele Menschen beginnen, im Netz zu leben. “Online” ist mittlerweile ein sozialer Raum, in dem interagiert und kommuniziert wird. Doch die deutsche Politik ist nicht dabei.

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Einfach, aber stabil: Das Geheimnis der Klette

Man muß die Dinge so tief sehen, daß sie einfach werden.
Konrad Adenauer (1876-1967), dt. Politiker, 1949- 63 erster dt. Bundeskanzler

Der Klettverschluss ist einem Naturphänomen abgeschaut - und ein Beispiel für Bionik. Text: Cathrin Günzel und Sebastian Späthe, erschienen in Heft 2/2007, “Astratech”-Magazin

Energie getankt: Check. Funktionsprüfung Flügel: Check. Kopf verriegelt: Check. Startvorbereitung abgeschlossen, Libelle kurz vorm Abheben. Präzise nach Checkliste wie bei einem Piloten beginnt auch der Insektenflug. Um ihren Kopf gegen die beim Fliegen auftretenden Kräfte zu fixieren, bedienen sich die schlanken Luftartisten eines uralten und simplen Tricks, erklärt der Wissenschaftler Werner Nachtigall. “Wie bei einem Klettverschluss hakt die Libelle den Kopf an ihrem Körper an. Dadurch haben die Insekten in der Evolution ihre Muskelmasse minimiert. Vorteile: Sie sind mit weniger Kraftaufwand schneller und wendiger”, erläutert der Biologe und Physiker.

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“Rotte von Dummchen”

Interview mit Designer Luigi Colani zum Wohnen und Leben in der Zukunft
Geführt von Cathrin Günzel & Sebastian Späthe am 29. August und 11. September 2006. In Teilen erschienen 2006 bei FOCUS Online, “impact” - The European IT Executive Magazine von Fujitsu Siemens 02/2006 sowie “blue line” - Das Executive Magazin von HP 3/06.

Herr Colani, wie werden die Häuser der Zukunft aussehen?
Colani:
Sie werden keine Ecken und Kanten mehr haben. Wir werden Nester bauen - Innendesign und Möbeldesign in einem. Die Architektur macht in ihrer Arroganz den großen Fehler, Innenarchitekten als eine mindere Sorte Menschen anzusehen. Eigentlich müsst man die Architekten verdonnern, in der Scheiße zu wohnen, die sie bauen. Das wäre die größte Strafe für einige.

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