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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

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Archiv zum Thema 'Web-Fallen'

Heute schon abgezockt?

Böse Erfahrungen mit Internet-Abzockern sammelt die Verbraucherzentrale Brandenburg in einer Online-Umfrage. Kein Wunder, dass die Verbraucherzentralen sich zurzeit verstärkt um die im Web um ihr Geld Geprellten kümmern: Inzwischen endet die Nutzung vermeintlicher Gratisangebote im Internet immer häufiger mit bösen Überraschungen, wie die Verbraucherzentrale Hessen in einer Pressemitteilung schreibt. Innerhalb von nur sechs Wochen hätten 6.658 Betroffene die Fragen der Verbraucherzentralen beantwortet. Der Häfte von ihnen sei ein Abonnement mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren untergeschoben worden, der Rest sollte einmalig für eine Dienstleistung zahlen. Durchschnittlich seien die ahnungslosen Surfer mit Forderungen von 120 Euro konfrontiert worden - und in jedem vierten Fall erwischte es Jugendliche unter 18 Jahren. weiterlesen »»


Bei Klick Abo: Die Tricks der Online-Abzocker

Wie dubiose Online-Anbieter Kinder und Jugendliche mit vermeintlichen Gratis-Angeboten in die Web-Falle locken - und warum Sie nicht zahlen sollten, wenn die Rechnung kommt. Artikel von Cathrin Günzel und Sebastian Späthe, erschienen in FOCUS Schule 2/2007.

“Downloaden bis der Arzt kommt” lockt die Webseite. Nur ein kleines Web-Formular trennt Markus* von den begehrten Spielen für seine neue Playstation. In freudiger Erwartung tippt der 14-Jährige Name und Adresse ein. Doch beim Geburtsdatum stockt er. Sein Geburtsjahr 1992 fehlt im Auswahlmenü des Anbieters - es geht erst bei 1988 los. Also klickt er darauf - und ist damit nach der Logik des Online-Portals blitzschnell 18 geworden. Rasch akzeptiert der Realschüler noch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen - natürlich ohne sie zu lesen, wie viele Internet-Nutzer. Den Zugangscode per E-Mail bestätigt Markus noch mit einem weiteren Klick. Jetzt kann’s losgehen! Los geht’s tatsächlich, aber nach hinten. Unwissentlich hat Markus ein Abo abgeschlossen, 7 Euro im Monat, 84 Euro jährlich, mit zwei Jahren Laufzeit und im Voraus zu zahlen. “Der Anbieter drohte mit strafrechtlicher Verfolgung. Und Markus hatte sich ja als volljährig ausgegeben”, erinnert sich seine Mutter Angelika Hensen*, sie zahlte und zog entsetzt die Playstation ein.

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Mehr Gelassenheit

Der auf Online-Recht spezialisierte Solinger Rechtsanwalt Christoph Strieder über Vorsichtsmaßnahmen beim Handel über eBay und unnötige Emotionen in Foren und Bewertungssystem. Das Interview führte Cathrin Günzel.

Christoph Strieder

Wie viele eBay-Streitigkeiten landen auf Ihrem Schreibtisch?
Christoph Strieder: Rund zehn Fälle pro Monat. Darunter sind geprellte Unternehmen genauso wie enttäuschte Käufer, die ihr Geld per Vorkasse überwiesen haben und umsonst auf die Ware warten.

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Checkliste: Regeln für eBay

Mit einigen Tipps lässt sich bei eBay erfolgreicher Handeln - von Cathrin Günzel.
Lesen Sie dazu auch: Interview “Mehr Gelassenheit” und Artikel “eBay: Gier zügeln”

  • Auktionsbeschreibung prüfen: Leere Floskeln (‚1A-Ware’) besagen nichts, bei Zweifeln immer fragen - die Antworten zeigen die Kompetenz des Verkäufers. Wichtig: Den Schriftverkehr dokumentieren.
  • Schnäppchentest: Die Auktions-Suchmaschine www.asearch.de durchsucht 107 Auktionshäuser, Preisvergleichsdienste wie www.guenstiger.de, www.preistrend.de, www.idealo.de, www.kelkoo.de oder www.evendi.de ermitteln die niedrigsten Preise für Neuware am Markt.
  • Gebühren prüfen: Sind die Portogebühren angemessen?
  • ID-Card prüfen - Vorsicht, wenn das Bewertungsprofil als “privat” verborgen wird; Symbole hinter den Namen verraten, ob Mitglieder ihren Nick kürzlich gewechselt haben.
  • Bisherige Verkäufe prüfen: Handelt es sich um Billigramsch mit dem Ziel, positive Bewertungen zu pushen?
  • Liegen die positiven Bewertungen unter 90 Prozent, ist Misstrauen angesagt.
  • Status “geprüftes Mitglied”: Die Identität des Mitglieds ist durch die Deutsche Post im PostIdent-Verfahren mit Blick in die Ausweispapiere bestätigt.
  • Um Adresse und Festnetztelefonnummer bitten, Testanruf und wenn möglich über www.dastelefonbuch.de verifizieren. Eine Rückwärtssuche verrät, welche Adresse hinter einer Telefonnummer steckt (wenn der Betreffende dieser Funktion nicht widersprochen hat): www.inverssuche.de oder www.dasoertliche.de.
  • Gibt der Verkäufer eine Extra-Website an, zeigt www.domainfinder.de, auf wen sie angemeldet ist. Handelsregister-Nummern lassen sich über www.gbi.de oder www.firmenwissen.de testen.
  • Statt Vorkasse: eBay-Treuhandservice nutzen. Der Käufer überweist sein Geld an den Treuhänder und dieser schickt es erst zum Verkäufer, wenn der Kunde den ordnungsgemäßen Eingang der Ware meldet. Kosten: Ab 2.50 Euro, gestaffelt nach Warenwert. Vorsicht vor falschen Treuhändern, die mit Betrügern gemeinsame Sache machen - möglichst den von eBay empfohlenen Dienst nutzen.
  • Übrigens: Über http://pages.ebay.de/help/find/search_members.html lassen sich eBay-Mitglieder mit Hilfe des Mitgliedsnamens oder der E-Mail-Adresse suchen. Nach einer Auktion verloren gegangene Kontaktdaten lassen sich ebenfalls ermitteln und per E-Mail anfordern.

eBay: Gier zügeln

Vor dem Handel klug sein, oder: Wie sich bei eBay mehr über Käufer oder Verkäufer herausfinden lässt. Der Artikel von Cathrin Günzel erschien leicht gekürzt unter dem Titel “Spürnase im Angebot” im PC Magazin 6/2006.

Ein neuer Apple-Computer zum absoluten Tiefpreis? Marco Zimmermann aus Dresden wollte seinen Augen nicht trauen, als er bei eBay auf dieses Angebot stieß: “Da hätte ich etliche hundert Euro gespart!”, berichtet der 34-Jährige. “Doch als ich mit Hilfe der eBay-Produktsuche herausfand, dass der Rechner zur gleichen Zeit unter verschiedenen Accounts mit identischer Beschreibung und mit gleichen Bildern mehrfach angeboten wurde, schrillten alle Alarmglocken”, erzählt Zimmermann, der seit mehr als zwei Jahren bei eBay Schnäppchen jagt.

Das eBay-Sicherheitsportal informiert hilft beim Handeln

Das Sicherheitsportal des Auktionshauses eBay informiert über sicheres Handeln. Siehe auch: Tipps von Rechtsanwalt Strieder (Interview “Mehr Gelassenheit”) sowie die “Checkliste: Regeln für eBay”.

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