Cathrin schrieb am Samstag, 12. April 2008, 11:42
3D-Internet mit Hologrammen? Brillen, die Bilder von PC oder Fernseher direkt ins Auge projizieren? Eine Delphi-Studie des Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) befragt mehr als 400 Experten zu 35 Thesen künftiger Kommunikation. Ein Kurzbericht fasst die Ergebnisse in sechs Seiten zusammen. Kostenlos ist ebenso der Download der kompletten Delphi-Studie “Zukünftige Informations- und Kommunikationstechniken”.
Themen: Kommunikation, Vision
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Cathrin schrieb am Dienstag, 19. Februar 2008, 19:02
Die Leopoldina in Halle an der Saale ist seit dem 18. Februar 2008 offiziell die Nationale Akademie in Deutschland. Doch noch wissen viele Deutsche gar nicht, wo dieses Halle eigentlich liegt. Im Vorfeld der Ernennung der Leopoldina zur Nationalen Akademie schrieb Cathrin Günzel für FOCUS Online ein Porträt der Einrichtung - dazu gehört auch eine kleine Fotogalerie.

Imposant: Das Titelblatt der ersten umfassenden Geschichte der Leopoldina. Aus Anlass ihres einhundertjährigen Bestehens von ihrem sechsten Präsidenten Andreas Elias Büchner verfasst und 1755 in Halle gedruckt. (Foto: Pressestelle Leopoldina)
“Halle/Saale Hauptbahnhof” verkündet die Stimme im Zug. Der Reisende reibt sich verwundert die Augen. Der Wind pfeift über den Bahnsteig. Ein paar Schritte neben dem Gebäude schaut es trostlos aus: Grau begrüßt eine schäbige Spielhalle den Ankömmling, sie hat wohl nie bessere Zeiten gesehen und die Hoffnung auf Glücksritter schon aufgegeben. In dieser Stadt, die den Reisenden zunächst mit Plattenbaucharme verschreckt, ist Deutschlands “Heiliger Wissenschaftsgral” also verborgen: 2008 wird die hier beheimatete Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina die nationale Akademie ganz Deutschlands sein - Aushängeschild der deutschen Wissenschaft in der Größenordnung einer Royal Society in London, einer Académie des sciences in Paris oder der US-National Academies. Und sie soll die Politik in dringenden Fragen wie Klimaschutz oder demografischer Wandel beraten.
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Themen: Bildung, Leopoldina, Politik, Vision, Wissenschaft
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Cathrin schrieb am Donnerstag, 17. Januar 2008, 13:38
Branchengrößen der ostdeutschen Veterinärmedizin präsentieren sich auf dem 4. Leipziger Tierärztekongress. Für die Eröffnungspressekonferenz des Branchenkongresses vom 17. bis 19. Januar 2008 in Leipzig recherchierte und schrieb Cathrin Günzel die Pressemitteilung zu herausragenden ostdeutschen Unternehmen der Branche. Auftraggeber war die Pressestelle der Leipziger Messe.
“Mit Träumen beginnt die Realität”, schrieb einst der europäische Top-Manager Daniel Goeudevert. Ohne kräftige Visionen hätten sich ostdeutsche Unternehmen nie vordere Plätze auf dem umkämpften Markt für Veterinärmedizin erobert. Doch die Erfolgsgeschichten von Firmen wie IDT Biologika GmbH, Serumwerk Bernburg AG oder Labor Diagnostik GmbH Leipzig sind genauso Ergebnis von Entschlossenheit, Trendgespür und vor allem Vertrauen in das Engagement ihrer Teams.
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Themen: Medizin, Unternehmen, Veterinärmedizin, Vision, Wirtschaft
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Cathrin schrieb am Sonntag, 26. August 2007, 19:21
Die trüben Jahre sind vorbei, die üppigen Rundungen glänzen wieder. Männerhände haben sie liebevoll poliert. Größe XXL, 18 Meter im Durchmesser. Die Haut aus Edelstahl spiegelt verführerisch das Sonnenlicht. In den blanken Kugeln konkurriert das Abbild der Brüsseler Innenstadt mit dem Blau des Himmels. Noch vor Monaten hatte das Atomium den Charme einer abgewrackten Kokotte mit trübem Blick und bröckelndem Make up. Jetzt kokettiert die alte Dame wieder um den Spitzenplatz der europäischen Wahrzeichen. Bauarbeiter haben sie zärtlich herausgeputzt, 48 riesige Edelstahlplatten schmücken nun jede der neun Kugeln. Kosten der kosmetischen Operation: 27,5 Millionen Euro - und das, obwohl die Lady schon mehrfach für tot erklärt worden ist.
Text: Cathrin Günzel und Sebastian Späthe, erschienen in Heft 2/2007, “Astratech”-Magazin
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Themen: Architektur, Atomium, Design, Vision
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Sebastian schrieb am Donnerstag, 22. Februar 2007, 17:53
Interview mit Designer Luigi Colani zum Wohnen und Leben in der Zukunft
Geführt von Cathrin Günzel & Sebastian Späthe am 29. August und 11. September 2006. In Teilen erschienen 2006 bei FOCUS Online, “impact” - The European IT Executive Magazine von Fujitsu Siemens 02/2006 sowie “blue line” - Das Executive Magazin von HP 3/06.
Herr Colani, wie werden die Häuser der Zukunft aussehen?
Colani: Sie werden keine Ecken und Kanten mehr haben. Wir werden Nester bauen - Innendesign und Möbeldesign in einem. Die Architektur macht in ihrer Arroganz den großen Fehler, Innenarchitekten als eine mindere Sorte Menschen anzusehen. Eigentlich müsst man die Architekten verdonnern, in der Scheiße zu wohnen, die sie bauen. Das wäre die größte Strafe für einige.
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Themen: Architektur, Design, Digitales Heim, Lifestyle, Vision, Zukunft
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Cathrin schrieb am Dienstag, 26. Dezember 2006, 18:56
Geniale Ideen sind einfach und kommen aus der Seele: Das ist das Fischer-Gesetz. An-stand zählt, Betrüger werden nie wirklich Großes erreichen: So lautet Paragraph 2. Nur “aus Anstand” ersann Artur Fischer seine bekannteste Erfindung - den Fischerdübel S. Inzwischen eine Weltmarke und millionenfach kopiert.
Text: Cathrin Günzel und Sebastian Späthe, erschienen in Heft 1/2006, “Astratech”-Magazin
Doch begonnen hat alles Anfang der 50-er Jahre mit Feueranzündern. Damals gründete der heute 87-Jährige mit 360 Mark Startkapital sein Unternehmen - noch als Ein-Mann-Betrieb. Dann kamen Feinmechanik, Blitzlichter, eine Hand voll Angestellte dazu - und ein Vertreter: der Herr Kettner. Dieser verkaufte Haltesysteme für Außenfassaden, die Fischer im Auftrag produzierte. Doch der Absatz lief schlecht, das Material verwitterte zu schnell. “Jeden Samstag kam Herr Kettner mit traurigen Augen und bat: ‚Machen Sie mir doch einen anderen Dübel, einen kleineren, einen dünneren.’” Eines Tages wollte der Vertreter sogar kündigen, weil er nichts zu verkaufen hatte. “Das wollte ich aber nicht, denn er war ein anständiger Kerl.”
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Themen: Unternehmen, Vision, Wirtschaft
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Cathrin schrieb am Sonntag, 26. November 2006, 23:16
Risikobereitschaft versus Erfahrung, unbedingter Wille versus etablierte Netzwerke. Junge Firmengründer verfügen über andere Stärken als ihre Counterparts mit längerer Praxis. Erfolg können beide haben. Und sie brauchen einander. Artikel von Cathrin Günzel uns Sebastian Späthe, erschienen in veränderter Fassung in think act 7/2006, Magazin von Roland Berger Strategy Consultants.
Ikea-Gründer Ingvar Kamprad ist der knickrigste Milliardär der Welt und “stolz darauf”. Für den 80-Jährigen ist “Gewinn ein wunderbares Wort”. Ergötzt am Geld hat sich der viertreichste Mann der Welt wohl schon als Schüler, als er mit dem Fahrrad von Tür zu Tür fuhr, Weihnachtskarten und Zündhölzer verklingelte. Und schon bald revolutionierte er seine Logistik. Er fuhr nicht mehr selbst, sondern gab dem Milchmann seine Fracht mit. Bereits damals definierte der Teenager Sparsamkeit und Effizienz als Grundlage seines Handelns. Bis heute gehören diese Werte zur Philosophie von Ikea. Der knickerige Schwede wurde zum Vorbild für viele junge Firmengründer.
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Themen: Kultur, Politik, Unternehmen, Vision, Wirtschaft
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Cathrin schrieb am Freitag, 24. November 2006, 21:48
Wie der Digitale Lifestyle in 20 Jahren aussieht? Eine Prognose versucht der Artikel “Vom Office ins Coffice” von Cathrin Günzel und Sebastian Späthe, erschienen im Magazin “blue line” von Hewlett-Packard, Ausgabe 03/2006. Hier die (längere) Originalfassung.
Luigi Colani lümmelt im Wohlfühlsessel seines kantenlosen “Rotorhauses”. Die Design-Legende drückt den Knopf der Zukunft. Wie von Geisterhand verschwindet das Bad und auf der “Drehbühne” taucht an dieser Stelle die Küche auf. Gerade nicht benötigter Raum verschwindet lautlos im Hintergrund. Der zentrale Wohnraum wechselt zwischen Wohnküche, Wohnbad und großzügigem Schlafzimmer. Das 36 Quadratmeter “kleine” Haus erscheint doppelt so groß. Design-Visionär Colani baut am Lebensraum des mobilen vernetzten Menschen. Doch das Arbeitszimmer hat er weggezaubert. “Das Büro braucht man nicht mehr, es wandert in das Notebook. Das habe ich selbst vor 10 Jahren noch vollkommen falsch eingeschätzt und Büromöbel entworfen. Doch das Büro auf dem Schoß ist die Zukunft”, glaubt der 78-Jährige. “Arbeiten werden wir am Notebook im bequemen “Faulenzersessel” und nicht am Schreibtisch im getäfelten Büro.” Der Design-Altmeister weiß, wovon er redet. Sich selbst nennt er “mobiles Arbeitstier”, unterwegs zwischen Europa und Asien. “Dass ich zu Hause und unterwegs mit meinem Notebook arbeiten kann, ist der große Vorteil der Globalisierung. Wenn ich in China bin, mache ich alles mobil.”
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Themen: Crowdsourcing, Design, Digitales Heim, Lifestyle, Vision, Web 2.0
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