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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

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Archiv zum Thema 'Virtuelle Welten'

Dresden in 3D - und virtueller Weltmeister

Meine Heimatstadt in 3D: Wer Dresden besuchen will, muss keinen Fuß mehr vor die Tür setzen. Der Nachbau Dresdens “steht” in “Google Earth”. Nach Berlin ist “Elbflorenz” die zweite Stadt der Welt, die sich dreidimensional und zum Teil fotorealistisch präsentiert. Mit mehr als 150.000 Gebäuden ist das virtuelle Dresden zurzeit das weltgrößte digitale Stadtmodell. Die Online-Besucher können am Zwinger vorbeiflanieren oder fast wie im Hubschrauber dicht an der Frauenkirche vorbei fliegen. Die Potsdamer 3D Geo GmbH, ein spin-off des Hasso-Plattner-Instituts, hat die sächsische Landeshauptstadt online “nachgebaut”.


Bundesland kauft Vertretung in Second Life

Was Politiker nicht alles tun, um innovativ in Sachen Internet zu wirken. Das wirkt bekannt. Remember 1999 / 2000 ….

Baden-Württemberg kann jetzt auch in der virtuellen Welt von “Second Life” im Internet besucht werden. Die Repräsentanz des Landes wurde unter anderen von Staats- und Europaminister Willi Stächele (CDU) in Brüssel eingeweiht.

Quelle: tagesschau.de


Über 2 Millionen Dates

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Angeblich hatte Ariane mehr als zwei Millionen Dates in den letzten Monaten. Und nicht nur das:

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Get a first life

Eine Parodie zum virtuellen Hype von “Secondlife” bietet die Seite:
Get your first Life.


Virtualisierte Wahlkämpfe

Über Politiker im Second-Life-Wahn schreibt pressetext.at: In “Paralleluniversum: Wahlkampf in Second Life” berichtet die Agentur aus Österreich, wie nach den US-Politikern - die virtuell schon immer weit vorn mitmischten - auch die französischen Kadidaten ins Netz ziehen und potenzielle Wähler als Avatare beglücken. Rechtsaußen-Kandidat Jean-Marie Le Pen von der Front National tummelt sich genauso in Second Life wie die sozialdemokratische Spitzenfrau Ségolène Royal. Die Kandidatin der Parti Socialiste hat dort ein Komitée für Zukunftswünsche “Desirs d’avenir” installiert. Und der Vormann der konservativen UMP Nicolas Sarkozy hat sich gleich eine Insel gekauft, die “Ile Sarkozy”. Ob die jungen Wähler dann tatsächlich zum ersten Wahldurchgang am 22. April auch die realen Wahlkabinen stürmen, wird sich zeigen. Le Pen jedenfalls musste erleben, dass er in Second Life genauso unbeliebt ist wie im realen Leben: Gegen ihn wurde bereits virtuell protestiert.

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Scheinwelt: Die Ökonomie des Web 2.0

Mit der “schönen neuen Wirtschaftswelt” des Web 2.0 befasst sich Heise Online - und stellt die berechtigte Frage, ob der Hype um Second Life & Co. schon Vorbote des nächsten New-Economy-Crashs ist. Süffisant merken die Heisianer an: “Fast könnte man meinen, hinter jedem zweiten Avatar in Second Life steckt ein Journalist. Zeit, FAZ und taz haben ihre Reporter ebenso schon in die künstliche Welt geschickt wie der Spiegel, bei dem sich gleich das halbe Kulturressort einschließlich Chef virtualisierte. Reuters hat sogar ein eigenes Büro dort, und Springer gibt ein Boulevardblatt heraus.” Der US-Blogger und Wirtschaftsmann Randolph Harrison (”SecondLife: Revolutionary Virtual Market or Ponzi Scheme?”)vergleicht das Wirtschaften im Paralleluniversum gar mit den vor einigen Jahren sehr beliebten Pyramidensystemen: Nur die ersten ziehen Geld heraus - alle anderen werden kräftig abgezockt.

Sex, Second Life und Journaille - Danke, Titanic!

Capitalism 2.0 - The Linden dollar Game von Randolph Harrison