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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

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Archiv zum Thema 'Telekommunikation'

Revolution der Telekommunikation

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Die revolutionäre Veränderung der Kommunikation zu Hause verkündeten Analysten und Industrievertreter auf der Tagung Connections Europe von Parks Associates am 5. Dezember 2007. “Das Festnetztelefon zu Hause ist für den Verbraucher immer noch wichtig, vor allem für lange Gespräche. Das Mobiltelefon kann es nicht ersetzen”, berichtete Erich Kamperschroer, Vorsitzender des DECT Forums während der Diskussion “Communications Services for the Digital Lifestyle” und bezog sich dabei auf Marktuntersuchungen. Seit 99 Jahren habe sich nichts verändert – zwar sei das Kabel am Hörer “eliminiert” worden, doch immer noch hielten wir uns wie ehemals beim Telefonieren den “Knochen” ans Ohr. Doch als nächstes werde der Hörer verschwinden – und damit das klassische Telefon. weiterlesen »»


Kunde, inspirier mich!

Wer weiß besser als der Kunde selbst, was ihn interessiert? Die IT- und Telekommunikationsunternehmen machen es deshalb inzwischen wie die Automobilindustrie: Sie holen sich ausgewählte Kunden ins Haus und saugen Ideen ab. Im Sommer lud sich zum Beispiel die Deutsche Telekom 100 Konsumenten ein, um ihnen mögliche Produkte für das Fernsehen über das Internet – IPTV – in sehr frühem Stadium zu präsentieren und Meinungen oder Vorschläge zu hören. Dies zumindest berichtete Fee Steinhoff, Project Field Manager MASF, Abteilung Innovation Development bei Deutsche Telekom Laboratories, während der Podiumsdiskussion “What’s Next with Television?” am 4. Dezember 2007 auf der Konferenz Connections Europe des US-Marktfoschungsunternehmens Parks Associates in Berlin. Wenn’s hilft… weiterlesen »»


Unerwünschte Werbeanrufe

Es nervt – und macht mich zum künftigen Anti-Kunden. Inzwischen erhalte ich fast jeden zweiten Abend unter meinem privatem Leipziger Telefonanschluss Anrufe von Marktforschungsunternehmen im Auftrag von Vodafone & Co – ob von Call Centern oder auch zunehmend von Einzelpersonen. Ich habe weder den Unternehmen noch diesen mir unbekannten Personen jemals eine Erlaubnis erteilt, mich beispielsweise um 19 Uhr anzurufen – und damit privat zu belästigen. “My home & my phone is my castle”.

Folgende Tipps der Verbraucherzentralen helfen Verbrauchern, ruhig und gelassen zu bleiben; nicht aufzulegen – und damit aufzugeben bis zum nächsten Mal; auf Dauer – oder zumindest – seltener belästigt zu werden; das Thema zum Thema zu machen – und die Forscher dauerhaft zu anderweitiger Kreativität zu bewegen; parallel dazu gesellschaftliche Veränderungen mit Gleichgesinnten zu bewirken, weil einige Unternehmen sich offenbar nicht mehr an Gesetze halten und mehr und mehr Politiker sich aus ihrer Verantwortung zurückziehen.

Zu den Tipps… weiterlesen »»


Bundesinnenminister: Antworten zur Online-Durchsuchung

“Wird bei der geplanten Online-Durchsuchung der Datenschutz genügend berücksichtigt?” – Das Bundesministerium des Innern BMI beantwortet online acht Fragen zur umstrittenen Online-Durchsuchung: Die Online-Durchsuchung diene “ausschließlich dazu, Terroristen zu bekämpfen und ihre Anschlags-Pläne zu entdecken”, schreiben die Ministerialbeamten unter anderem. “Außerdem sind Vorgaben für die Kennzeichnung der Daten, für die Verwendung der Daten und Pflichten zum Löschen der Daten vorgesehen. So ist die Online-Durchsuchung auf höchstens drei Monate zu befristen.”

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Wie gefährlich wird der Bundestrojaner?

“Ein ‘gutes’ Spionageprogramm gibt es nicht. Dass widerspricht der Natur der Sache”, schreibt die Sicherheitsfirma Kaspersky Labs GmbH zu Wolfgang Schäubles Lieblingskind “Online-Durchsuchung” und beantwortet in einem eigens zusammengestellten Informationspapier Fragen zum ominösen “Bundestrojaner”, der auf die Festplatten von Verdächtigen geschleust werden soll. Unter anderem heißt es darin auf die Frage “Gibt es bald Antivirensoftware mit staatlich verordneter Hintertür?”: “Sollte die Regierung ein solches Gesetz erlassen wollen, würde dies sicherlich wie jede Gesetzesänderung von der Presse öffentlich begleitet. Wir gehen davon aus, dass der öffentliche Druck so groß wäre, dass ein solches Gesetz nicht zustande käme. Im Übrigen ist es schwer zu sagen, ob ein Bundestrojaner tatsächlich wirksam wäre, denn wir denken, dass Kriminelle, die etwas zu verbergen haben, durchaus in der Lage sind, sich vor solchen Trojanern zu schützen.”

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Auf Vorrat gespeichert

Am 9. November 2007 ist der Datenschutz in Deutschland wieder ein Stück schwächer geworden: Eine Mehrheit im Bundestag hat entschieden, die verdachtslose Vorratsprotokollierung des Telekommunikationsverhaltens in Deutschland einzuführen – die so genannte Vorratsdatenspeicherung. Ab 2008 sind Telekommunikationsdienste verpflichtet, die Daten ihrer Kunden sechs Monate lang zu speichern. Festgehalten werden: Rufnummer sowie Beginn und Ende der Verbindung, Datum und Uhrzeit, bei Handy-Telefonaten und SMS auch der Standort des Benutzers.

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Ergebnisse: Aktionstag gegen Vorratsdatenspeicherung

Am bundesweiten, politischen Aktionstag – 6. November – gegen die Vorratsdatenspeicherung demonstrierten nach Angabe der Organisatoren über 12.400 Teilnehmer in 37 Städten. Erste Fotos aus Leipzig gibt es hier.

Die bundesweiten Demonstrationen im Einzelnen:

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Stoppt die Vorratsdatenspeicherung: 6. November 2007 Aktionstag

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Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ruft unter dem Motto “Freiheit statt Angst – Für die Grundrechte!” zu bundesweiten Demonstrationen am 6. November 2007 auf, um die von der Koalition geplante Vorratsdatenspeicherung noch in letzter Minute zu stoppen.

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