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Archiv zum Thema 'Spam'

Spam mit Psychotricks

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Im Dienste der Guten: 50 Freiwillige aus zehn Ländern ließen sich im Auftrag der Security-Firma McAfee mit Spam zuschütten. Ihre extra für das S.P.A.M.-Experiment (“Spammed Persistently All Month”) angelegten E-Mail-Adressen hinterließen sie überall im Web. Düsteres Ergebnis: 104.000 Spam-Mails in 30 Tagen – rund 2100 Mails pro Teilnehmer, 70 pro Tag. Nicht nur nervende Werbung, auch Phishing-Mails mit Links zu preparierten Websites waren in der E-Post, anders Spams transportierten gefährliche Anhänge. Die meisten Müllmails lagen bei den amerikanischen Probanden im Mailfach, die fünf deutschen bekamen die wenigsten – dafür aber tarnten sich die Spams häufig mit deutschen Betreffzeilen. Denn die Spammer passen sich immer gezielter dem Kulturkreis ihrer Empfänger an – verfassen ihre Briefe zunehmend den Sprachen ihrer potenziellen Opfer, beachten kulturelle Feinheiten, versuchen mit psychologischen Tricks an Passwörter, Konto- oder Kreditkartendaten zu gelangen. Beispielsweise mit emotionaler Ansprache, Angstmache oder dem Bezug zu aktuellen Ereignissen.

Auf Platz 1 der Top Ten der populärsten Spam-Kategorien liegt das Thema Finanzen, gefolgt von Werbung, Gesundheit & Medizin sowie Porno. Immerhin schafft es auch der sattsam bekannte Nigeria-Scam immer noch auf Platz 10.

Mehr zum Spamexperiment von McAfee: “The S.P.A.M. Experiment” und die “Global Spam Diaries“.


95 Prozent der E-Mails sind Spam

85 Prozent der deutschen IT-Experten sehen in der stetig wachsenden Spam-Flut eine ernste Gefahr für die E-Mail-Infrastruktur (Anm.: “Spam Mails” sind unerwünschte Werbe-E-Mails). Dies ergab eine im Oktober 2007 durchgeführte Umfrage der Berliner E-Mail-Security-Firma eleven bei 209 IT-Spezialisten. Bei einer Befragung im März 2007 waren es noch 22 Prozent weniger gewesen, die Spam als derart bedrohlich einschätzten. Kein Wunder, dass die Angst deutscher Unternehmen vor unerwünschtem Werbemüll steigt: “Nach unseren Messungen sind mittlerweile über 95 Prozent des gesamten E-Mail-Verkehrs Spam“, sagt eleven-Geschäftsführer Robert Rothe. weiterlesen »»


Unerwünschte Werbeanrufe

Es nervt – und macht mich zum künftigen Anti-Kunden. Inzwischen erhalte ich fast jeden zweiten Abend unter meinem privatem Leipziger Telefonanschluss Anrufe von Marktforschungsunternehmen im Auftrag von Vodafone & Co – ob von Call Centern oder auch zunehmend von Einzelpersonen. Ich habe weder den Unternehmen noch diesen mir unbekannten Personen jemals eine Erlaubnis erteilt, mich beispielsweise um 19 Uhr anzurufen – und damit privat zu belästigen. “My home & my phone is my castle”.

Folgende Tipps der Verbraucherzentralen helfen Verbrauchern, ruhig und gelassen zu bleiben; nicht aufzulegen – und damit aufzugeben bis zum nächsten Mal; auf Dauer – oder zumindest – seltener belästigt zu werden; das Thema zum Thema zu machen – und die Forscher dauerhaft zu anderweitiger Kreativität zu bewegen; parallel dazu gesellschaftliche Veränderungen mit Gleichgesinnten zu bewirken, weil einige Unternehmen sich offenbar nicht mehr an Gesetze halten und mehr und mehr Politiker sich aus ihrer Verantwortung zurückziehen.

Zu den Tipps… weiterlesen »»


Gefälschte Google-Rauswurf-Mails

“Gefälschte Google-Rauswurf-Mails sorgen erneut für Verunsicherung
Zahlreiche Webseitenbetreiber haben derzeit ein Déjà-vu-Erlebnis: Wie bereits Anfang Mai dieses Jahres trudeln zur Zeit massenweise E-Mails bei ihnen ein, die die Entfernung ihrer Webseite aus dem Suchindex von Google ankündigen. Während ein Teil der E-Mails im Mai jedoch ein vermeintliches Webmastertool enthielten, das Abhilfe versprach und ein “Pseudo-Schädling” war, enthalten die jetzt versandten E-Mails offenbar keinen Schadcode und auch keine Links darauf. Während die Mails im Mai meist an die webmaster-Adresse gerichtet waren, scheinen die aktuellen Spammails hauptsächlich an die info-Adresse der Domains adressiert zu sein.

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