Sebastian schrieb am Mittwoch, 20. Juni 2007, 12:10
In jedem Jahr wartet “Leipzig” auf das Sommertheater der Schauspielstudenten. Morgen ist es soweit. Premiere des Klassikers: Don Juan oder in Spanien ist der Teufel los in der Textfassung von Gösta Knothe.
Seit 2004 verantwortet Sebastian Späthe als Produktionsleiter auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem Dramaturgen Carsten Linke für das MT-Journal der Hochschule für Musik und Theater Leipzig:
Vom Abgrund der Eroberung
Don Juan oder In Spanien ist der Teufel los: Sommertheater der Schauspielstudenten in Leipzig und Halle - frei nach dem Stück von Alexandre Dumas dem Älteren
Der Don Juan des Sommertheaters ist Ort und Zeit entrissen. Er verlangt nach Liebe und Befriedigung – irgendwo zwischen dem 17. Jahrhundert und dem Heute, zwischen Kloster und Striptease, zwischen Orient und Bretschneiderpark. Ein erfolgreicher Stratege der Verführung, doch überfordert von seiner Eroberungssucht: Der spanische Caballero in der phallischen Klemme – psychisch und physisch.
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Sebastian schrieb am Mittwoch, 5. Juli 2006, 16:34
Mit dem 25. Sommertheater der Hochschule für Musik und Theater erfüllen sich Silvia Zygouris (Choreographie) und Wolf-Dietrich Rammeler (Regie) einen “Traum”. Schon seit Jahren hatten die Fachrichtungsleiterin der Abteilung Schauspiel und der Schaupsiel-Professor vor, den Sommernachtstraum nach ihrer Lesart auf die Bühne zu bringen. Die Inszenierung gehört zu den besten aus einem Vierteljahrhundert Sommertheater der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Regie und Choreographie strotzen vor Kreativität, das Publikum ist begeistert. Vor der Premiere führte der Produktionsleiter und Journalist Sebastian Späthe mit der künstelerischen Doppelspitze ein Interview: Beide äußerten sich in einer sympathisch zurückhaltenden Art, wie es in der Szene selten zu finden ist. Das Interview ist im MT-Journal erschienen:
Für das 25. Sommertheater greift die Hochschule mit Regisseur Wolf-Dietrich Rammler und Choreographin Silvia Zygouris auf ein hauseigenes Team zurück. Warum?
Silvia Zygouris: Das ist Zufall und hat nicht direkt mit dem Jubiläum zu tun. Außerdem ist ein Hausregisseur in der Geschichte des Sommertheaters nichts Außergewöhnliches. 1987 lief beispielsweise der „Sommernachtstraum“ sehr erfolgreich in der Regie von Prof. Bernd Guhr.
Wolf-Dietrich Rammler: Silvia Zygouris hatte 1998 mit einem Teil der Studenten des 2. Studienjahres neben dem eigentlichen Unterrichtsbetrieb eine Tanz-Theater-Fassung von „Endstation Sehnsucht“ nach T. Williams erarbeitet, die mir sehr gefiel und auch für einige Vorstellungen sehr erfolgreich in der Neuen Szene lief.
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