Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

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Archiv zum Thema 'Politik'

mediaoffice.net 2009 als Blog eingestellt

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Die Autoren Cathrin Günzel und Jürgen Christ stellen das gemeinsame Journalistenblog mediaoffice.net ein. Ob und in welcher Form es weiter geführt wird, wissen wir noch nicht.


Gekommen, um zu bleiben: Demokratie 2.0

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Wer nicht Web 2.0 ist, hat schon verloren: Ohne Communitys, Blogs, Twitter und Co. ist das Oval Office unerreichbar. Der Artikel von Cathrin Günzel zur neuen Politik im Internet erschien in gekürzter und leicht geänderter Fassung unter dem Titel “Demokratie 2.0″ in Ausgabe 09/2008 des PC Magazins sowie online. Stand der geschilderten Ereignisse und Zahlen: 7./8. Juli 2008 (Bild: Screenshot der Wahlkampfseite YouChoose bei Youtube).

30. April, 13.15 Uhr: “Mittagessen mit Michelle & reden mit berufstätigen Familien in Indianapolis, dann nach Bloomington auf eine Versammlung an der Indiana Universität”;
31. Mai, 12.47 Uhr: “In South Dakota. Besuchte Mt. Rushmore letzte Nacht, Rapid City diesen Morgen”;
24. Juni, 12.09 Uhr: “Diskussion über Energiepolitik in Las Vegas, Nevada”;
1. Juli, 16.42 Uhr: “In Zanesville, Ohio, über religiöse Initiativen geredet. Die Herausforderungen, mit denen wir uns heute konfrontiert sehen, sind einfach zu groß, dass eine Regierung allein sie lösen könnte.” – Kurze Statusmeldungen auf Twitter, dem neuen Kultdienst, zeigen Momentaufnahmen und Banales. Autor der Infohäppchen: Barack Obama, US-amerikanischer Präsidentschaftskandidat der Demokraten.

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Schützenfest 2.0: Interview mit Markus Beckedahl

markus_beckedahl_portrait_gross.jpg Markus Beckedahl über Politik im Web 2.0 und warum deutsche Politiker den digitalen Trend verschlafen. Beckedahl ist mit netzpolitik.org Deutschlands bekanntester politischer Blogger und Mitgründer von newthinking communications. Das Interview führte Cathrin Günzel, es erschien in gekürzter Fassung in Ausgabe 09/2008 des PC Magazins sowie online. Das Interview wurde geführt am 8. Juli 2008.

Was versteht die deutsche Politik am Web 2.0 falsch?
Beckedahl: Deutsche Politiker setzen im Web lediglich ihre Offline-Kampagnen fort, “kleben” virtuelle Plakate oder stellen ihren Wahlkampfspot bei Youtube ein. Kurz vor der Wahl wird schnell in die Werkzeugkiste gegriffen, danach sterben die Projekte. Doch wir erleben einen massiven Medienwandel. Fernsehen und Radio werden über das Internet konsumiert, es wird zum neuen Leitmedium. Viele Menschen beginnen, im Netz zu leben. “Online” ist mittlerweile ein sozialer Raum, in dem interagiert und kommuniziert wird. Doch die deutsche Politik ist nicht dabei.

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Nationalakademie Leopoldina: Hort der Weisheit

Die Leopoldina in Halle an der Saale ist seit dem 18. Februar 2008 offiziell die Nationale Akademie in Deutschland. Doch noch wissen viele Deutsche gar nicht, wo dieses Halle eigentlich liegt. Im Vorfeld der Ernennung der Leopoldina zur Nationalen Akademie schrieb Cathrin Günzel für FOCUS Online ein Porträt der Einrichtung – dazu gehört auch eine kleine Fotogalerie.

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Imposant: Das Titelblatt der ersten umfassenden Geschichte der Leopoldina. Aus Anlass ihres einhundertjährigen Bestehens von ihrem sechsten Präsidenten Andreas Elias Büchner verfasst und 1755 in Halle gedruckt. (Foto: Pressestelle Leopoldina)

“Halle/Saale Hauptbahnhof” verkündet die Stimme im Zug. Der Reisende reibt sich verwundert die Augen. Der Wind pfeift über den Bahnsteig. Ein paar Schritte neben dem Gebäude schaut es trostlos aus: Grau begrüßt eine schäbige Spielhalle den Ankömmling, sie hat wohl nie bessere Zeiten gesehen und die Hoffnung auf Glücksritter schon aufgegeben. In dieser Stadt, die den Reisenden zunächst mit Plattenbaucharme verschreckt, ist Deutschlands “Heiliger Wissenschaftsgral” also verborgen: 2008 wird die hier beheimatete Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina die nationale Akademie ganz Deutschlands sein – Aushängeschild der deutschen Wissenschaft in der Größenordnung einer Royal Society in London, einer Académie des sciences in Paris oder der US-National Academies. Und sie soll die Politik in dringenden Fragen wie Klimaschutz oder demografischer Wandel beraten.

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FoeBuD erhält Theodor-Heuss-Medaille

Die Bürgerrechtler des FoeBuD e.V. erhalten für ihr Engagement im April die Theodor-Heuss-Medaille. Die Theodor Heuss-Stiftung begründet die Verleihung mit dem “außerordentlichen Engagement”, mit dem sich FoeBuD “im Bereich des Datenschutzes für Bürgerrechte und im weiteren Sinne für eine an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Gesellschaft” einsetzt. Der 1987 gegründete FoeBuD verleiht unter anderm jedes Jahr die BigBrotherAwards für “Datenkraken”. Zudem engagiert sich der Verein seit zwei Jahren gegen die Vorratsdatenspeicherung – die Komplett-Speicherung aller Telefon- und Internetverbindungen. Gegenwärtig ist FoeBuD gemeinsam mit dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung bei einer Kampagne zum Stopp der drohenden Überwachung von Flugreisenden aktiv: Im Vorfeld des am Freitag im Bundesrat zur Abstimmung stehenden EU-Plans zur massenhaften staatlichen Aufzeichnung und Überwachung von Flugreisenden ruft der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung dazu auf, die Ministerpräsidenten der Bundesländer zur strikten Ablehnung jeder verdachtslosen Protokollierung des Reiseverhaltens aufzufordern. padeluun vom FoeBuD: “Wie lange sollen wir noch zuschauen, wie unser alltägliches Leben mehr und mehr unter permanente Beobachtung gestellt wird? Wir erleben gerade am eigenen Leibe den Aufbau eines Überwachungsstaats. Freiheit ist etwas Flüchtiges. Sie ist gerade dabei, sich auf der Passagierliste einzutragen und davon zu fliegen.


Kirche mischt sich in Überwachungsdiskussion ein

In der kirchlich-evangelischen TV-Sendung ‘So gesehen‘, die samstags um 16.59 Uhr bei SAT1 läuft, appellierte erstmals in dieser populären Form ein Pfarrer im Fernsehen, Gotteshäuser und Besuche bei Geistlichen von Überwachungsmaßnahmen auszunehmen, da ansonsten “der Dialog mit Gott gefährdet ist”.

PS: Alle Sendungen sind – mit großer Verzögerung – als Videodateien in den Formaten MGP (Mpeg), RA (Realplayer), WMV (Windows Media Player) abrufbar.


Chaos Computer Club klagt gegen Bundesland Hessen

Der Chaos Computer Club (CCC) hat mit Hilfe einer hessischen Wählerin beim Staatsgerichtshof des Landes Hessen einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Einsatz von Wahlcomputern bei der dortigen Landtagswahl gestellt.

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Big Brother wird immer fetter

Die Überwachung der Privatspäre nimmt international immer mehr zu, heißt es im aktuellen Bericht der Bürgerrechtsorganisation Privacy International, “The 2007 International Privacy Ranking” – per Video, Audio, mit Hilfe biometrischer Identifikationssysteme. Der Bericht konstatiert, dass sich der Schutz privater Informationen weltweit verschlechtert. Immer häufiger wanderten Fingerabdrücke der Bürger in Datenbanken – zum Beispiel an den Grenzkontrollstellen. Ebenfalls im Trend bei den Regierungen: Die Speicherung von Aufenthalts-, Kommunikations- und Finanzdaten ihrer Bürger. So stehe jeder unter Verdacht. Die Privatsphäre erodiere auch in den europäischen Ländern, die bisher traditionell große Achtung vor ihrem Schutz zeigten.

Statue des deutschen Big Brother Award

Bereits im Oktober vergangenen Jahres wurden die deutschen “Oscars für Daten-Kraken”, die Big Brother Awards 2007, in Bielefeld verliehen. Der Anti-Datenschutzpreis der Kategorie Kommunikation ging an Bundesjustizministerin Brigitte Zypries für den Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung (Foto der Preis-Statue: Thorsten Möller).

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