Sebastian schrieb am Dienstag, 27. November 2007, 12:50
Für 56 Prozent der Deutschen hat sich die medizinische Versorgung in den letzten zwei bis drei Jahren zumindest subjektiv verschlechtert. Das geht aus dem Gesundheitsreport 2007 hervor. Der Finanzdienstleister MLP befragte in Kooperation mit dem Institut für Demoskopie Allensbach knapp 1.900 Bundesbürger ab 16 Jahren. Danach gehen fast 78 Prozent davon aus, die Tendenz zur Zweiklassenmedizin werde sich verstärken. Steigende Beiträge und Zuzahlungen für Medikamente erwarten mehr als 80 Prozent. Dass sie im Krankheitsfall ausreichend abgesichert seien, glauben nur 57 Prozent. Vor zwei Jahren waren es noch 7 Prozent mehr. Diese Zahl ist stark von der pessimistischen Einsschätzung der gesetzlich Versicherten geprägt. Mehr als jeder Dritte sähe den eigenen Versicherungsschutz zumindest in Teilbereichen skeptisch. Die deutlichsten Mängel bestünden bei Zahnbehandlungen (29 Prozent) und Sehhilfen (25 Prozent). Laut Studie schätzen knapp zwei Drittel der Befragten die Leistungen der privaten Krankenkassen besser ein. Folglich würden von den gesetzlich Versicherten 22 Prozent gern zu einer Privatkasse wechseln - sieben Prozent mehr als vor zwei Jahren. Von denen - die nicht wechseln wollen - geben über zwei Drittel an: Private Absicherungen seien zu teuer. weiterlesen »»
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Cathrin schrieb am Dienstag, 20. November 2007, 17:43
“Benachteiligung ist eine Realität”, heißt es in einer Meldung der “Apotheken Umschau”: Studien von AOK und Kassenärztlicher Bundesvereinigung bestätigten die Nachteile für gesetzlich Krankenversicherte gegenüber Privatpatienten. Selbst bei akuten Beschwerden würden privat Krankenversicherte schneller behandelt werden als gesetzlich Versicherte.
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Sebastian schrieb am Donnerstag, 30. August 2007, 12:57
Wenn sich Ärzte und Kliniken mehr als betriebswirtschaftliches Unternehmen verstehen und sich weniger ihrem hypokritischen Eid verpflichtet fühlen, führt das zu unangenehmen Verwerfungen. Die New York Times berichtet: In den USA müssen Patienten drei Mal länger auf die Untersuchung eines krebsverdächtigen Muttermals warten als auf ein Botoxspritze zur Faltenglättung. Ein Botoxwilliger wartet im durchschnittlich acht Tage, wohingegen bei einem Hautkrebsverdacht 26 Tage Wartezeit eingeplant werden müssen. Forscher der University of California in San Francisco gaben sich als Patienten aus und riefen jeden zugelassenen Dermatologen in 12 Städten an - beispielsweise in Miami, Cleveland, Boston und Seattle.
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