Cathrin schrieb am Dienstag, 5. August 2008, 09:26
Das Bayerische Verwaltungsgericht Ansbach hat die Fälligkeit von Rundfunkgebühren für einen beruflich genutzten PC bejaht (Aktenzeichen AN 5 K 08.00348). Damit findet sich dieses Urteil im Widerspruch zur Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Koblenz, nach der Inhaber von rein beruflich genutzten PC in Geschäfts- oder Kanzleiräumen keine Rundfunkgebühren an die GEZ entrichten müssten. In beiden Fällen hatten Rechtsanwälte geklagt. Die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Ansbach ist der Auffassung, dass ein Rechtsanwalt, der sonst kein Hörfunk- oder Fernsehgerät bereithält, für seinen internetfähigen PC seit dem 1. Januar 2007 Rundfunkgebühren bezahlen muss. Ein internetfähiger PC sei ein neuartiges Rundfunkempfangsgerät im Sinne des Rundfunkgebührenstaatsvertrages, heißt es in einer Mitteilung des Verwaltungsgerichts Ansbach. Die Neuregelung des Rundfunkgebührenstaatsvertrages sei nicht verfassungswidrig. Es käme nicht darauf an, warum der Kläger einen internetfähigen PC bereithalte. Ebenso wie bei Vorhandensein eines Hörfunk- oder Fernsehgeräts lasse allein die Möglichkeit, Programme zu empfangen - zulässigerweise - eine Rundfunkgebührenpflicht entstehen. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.
Informationen: Artikel “AbGEZockt” von Dezember 2006, Focus Online zum Ansbacher Urteil: “Gegenurteil zur PC-Abgabe”
Themen: GEZ, Internet, Medien, Rundfunkgebühr
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Cathrin schrieb am Montag, 17. März 2008, 12:23
Tauschen, Kopieren, Kommentieren: Im Web 2.0 gehört das Teilen von Inhalten und Meinungen zum Standard. Doch Unbedarftheit kann teuer werden: Mit einem Klick landet der Surfer vorm Kadi. Artikel von Cathrin Günzel, erschienen im PC Magazin und seit 11.3.2008 online verfügbar.
Nackte Haut, lüsterne Leiber für lau: Klick, und schon startet der Download des Erotikstreifens. Die Rechnung für den sündigen Spaß vorm Bildschirm kommt später: “Meist sind die Empfänger geschockt, wenn der Brief vom Anwalt im Postkasten liegt, mit Abmahnung und Unterlassungserklärung sowie Geldforderung für Anwaltsgebühr und Schadenersatz”, weiß der Hamburger Rechtsanwalt Alexander Wachs. “Außerdem ist Porno ja auch noch peinlich.” Während Geldforderungen der Musikindustrie für unbelehrbare Filesharer inzwischen schon fast zum Alltag gehören, schlägt nun auch noch die Erotikbranche erbarmungslos zu. Dreistellig soll die Zahl der Betroffenen sein, Tendenz steigend. 70 bis 80 Prozent zahlen sofort. Rechnungen ab 250 Euro aufwärts sind die Regel, doch auch hier gehen die Forderungen nach oben: “So manche Kanzlei wird gierig, verlangt inzwischen 700 Euro und mehr. Der Preis steigt, ebenso die Zahl der Betroffenen”, so Wachs. Wer weiterlesen möchte: “Im Visier der Anwälte” auf den PC-Magazin-Webseiten.
Themen: Gerichtsurteile, Internet, Online-Recht, Recht
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Cathrin schrieb am Freitag, 7. März 2008, 12:25
Wissen statt Waffen: Die Feldzüge der globalisierten Welt werden Wirtschaftskriege sein, warnen Geheimdienste und IT-Experten - ausgetragen über das Internet, mit dem Ziel, geheimes Know how zu erlangen oder Wirtschaftssysteme zu sabotieren. Der Artikel von Cathrin Günzel erschien Anfang Februar 2008 im PC Magazin 03/2008.
Eiskalte Krieger schlichen sich ins Pentagon, unsichtbare Spione lauerten im Bundeskanzleramt. Die Eindringlinge brauchten keinen Nachschlüssel und keine Taschenlampen. Geräuschlos kamen sie über die Datennetze, genauso verschwanden sie wieder - und mit ihnen womöglich geheime Dokumente, vertrauliche E-Mails. Die modernen Spione verwischen ihre Spuren in den Datennetzen, legen falsche Fährten, Fingerabdrücke hinterlassen sie nur elektronisch - und oft unsichtbar. Ein neuer Kalter Krieg tobt längst - wenn man Militärs, Geheimdienstlern und Sicherheitsexperten glauben will - von vielen unbemerkt im Internet.

Kommen die Spione aus China?
Foto: Jürgen Günzel
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Themen: Überwachung, Datenschutz, Datensicherheit, Internet, Online-Spionage, Sicherheit
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Cathrin schrieb am Samstag, 23. Februar 2008, 22:49
Hartmut Pohl, Professor für Informationssicherheit an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg und Sprecher des Präsidiumsarbeitskreises Datenschutz und IT-Sicherheit der Gesellschaft für Informatik (GI), zum Technokrieg. Das Interview führte Cathrin Günzel, es erschien Anfang Februar 2008 im PC Magazin 03/2008.

Professor Hartmut Pohl: “Auch der Zoll und der Bundesnachrichtendienst nutzen Less-Than-Zero-Day-Exploits seit 2005 für Onlinedurchsuchungen. Rund ein Dutzend verdeckte Onlinedurchsuchungen hat der BND seitdem durchgeführt, zum Teil in Amtshilfe für andere Behörden.” (Foto: Hartmut Pohl)
Sogar der Chef des britischen Geheimdienstes MI5, Jonathan Evans, warnt Firmen vor Online-Spionen aus China. Was ist dran an der “gelben Gefahr”?
Pohl: Ob diese Angriffe tatsächlich aus China kommen, sei dahingestellt. Ich selbst habe keine Beweise dafür gefunden. Mindestens 35 Industriestaaten oder Schwellenländer spionieren - selbst unsere Partner in der NATO. Meist bleiben die Online-Attacken unerkannt, weil sie unveröffentlichte Sicherheitslücken ausnutzen. Das Tückische: Die sind auch den Herstellern nicht bekannt, werden zum Teil nie öffentlich. Angreifer spionieren nicht nur, sondern sabotieren auch völlig unbemerkt Produktionsprozesse oder ändern Daten.
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Themen: Überwachung, Datenschutz, Internet, Online-Durchsuchung, Online-Spionage, Sicherheit
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Cathrin schrieb am Mittwoch, 20. Februar 2008, 15:42
Platz eins der Top-Ten-Sicherheitsbedrohungen im Internet 2008: Website-Angriffe auf Sicherheitslücken im Browser und Browser-Plug-Ins - speziell Flash oder QuickTime sind laut SANS Institute lohnende Angriffsziele. Grund: Sie werden beim Browser-Update nicht automatisch gepatcht. Zwölf Security-Experten des SANS Institute haben ihre Prognose der Top Ten Sicherheitsbedrohungen im Internet für 2008 abgegeben. An zweiter Stelle stehen verbesserte Botnetze, den dritten Platz nimmt groß angelegte Cyber-Spionage ein. Es folgen Bedrohungen gegen Mobiltelefone - speziell iPhone und Googles Android - sowie Angriffe auf Voice-over-IP-Angebote, Insider-Angriffe auf Unternehmen und Identitätsdiebstahl durch langfristig aktive Bots sowie Spyware. Dauerbrenner ist auch das Datenabgreifen mittels Phishing - wobei die sozialen Angriffe immer geschickter werden, beispielsweise Jobangebote vorgaukeln.
Themen: Datenschutz, Internet, Malware
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jac schrieb am Donnerstag, 13. Dezember 2007, 19:48
XING (vormals OpenBC) - die internationale Netzwerkplattform mit Sitz in Hamburg - erreichte in Leipzig die Marke von 2000 Mitgliedern.
Themen: Communities, Internet, Netzwerke, Web 2.0
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jac schrieb am Donnerstag, 13. Dezember 2007, 18:50

Kaum ein halbes Jahr alt - und schon eine Grimmepreisnominierung: Wie das politische Hamburger Online-Projekt Abgeordnetenwatch.de entstand, erzählt Angelika Gardiner …
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Themen: E-Democracy, Europa, Internet, Medien, Politik
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jac schrieb am Dienstag, 11. Dezember 2007, 19:34
“Wer Öffentlichkeitsarbeit im Internet anbietet und das Urmedium dafür nicht kennt, muss umlernen. Internet ist Social Software per derzeitiger Definition. PR im Internet wird ohne Internetfachleute nicht mehr funktionieren, und die kommen nicht aus der Riege der Journalisten.”
Quelle: Blog für Webdesign und Internetmarketing
Persönlicher Kommentar und Nachtrag:
“… die kommen nicht NUR aus der Riege der Journalisten. Für Kunden optimal: kleine Netzwerke aus Internetfachleuten, Journalisten, PR-Fachleuten, Juristen …”
Themen: Blogs, Internet, Journalismus, Marketing, PR, Web 2.0
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