Sebastian schrieb am Donnerstag, 22. Februar 2007, 17:53
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Interview mit Designer Luigi Colani zum Wohnen und Leben in der Zukunft
Geführt von Cathrin Günzel & Sebastian Späthe am 29. August und 11. September 2006. In Teilen erschienen 2006 bei FOCUS Online, “impact” – The European IT Executive Magazine von Fujitsu Siemens 02/2006 sowie “blue line” – Das Executive Magazin von HP 3/06.
Herr Colani, wie werden die Häuser der Zukunft aussehen?
Colani: Sie werden keine Ecken und Kanten mehr haben. Wir werden Nester bauen – Innendesign und Möbeldesign in einem. Die Architektur macht in ihrer Arroganz den großen Fehler, Innenarchitekten als eine mindere Sorte Menschen anzusehen. Eigentlich müsst man die Architekten verdonnern, in der Scheiße zu wohnen, die sie bauen. Das wäre die größte Strafe für einige.
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Themen: Architektur, Design, Digitales Heim, Lifestyle, Vision, Zukunft
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Cathrin schrieb am Freitag, 24. November 2006, 21:48
Wie der Digitale Lifestyle in 20 Jahren aussieht? Eine Prognose versucht der Artikel “Vom Office ins Coffice” von Cathrin Günzel und Sebastian Späthe, erschienen im Magazin “blue line” von Hewlett-Packard, Ausgabe 03/2006. Hier die (längere) Originalfassung.
Luigi Colani lümmelt im Wohlfühlsessel seines kantenlosen “Rotorhauses”. Die Design-Legende drückt den Knopf der Zukunft. Wie von Geisterhand verschwindet das Bad und auf der “Drehbühne” taucht an dieser Stelle die Küche auf. Gerade nicht benötigter Raum verschwindet lautlos im Hintergrund. Der zentrale Wohnraum wechselt zwischen Wohnküche, Wohnbad und großzügigem Schlafzimmer. Das 36 Quadratmeter “kleine” Haus erscheint doppelt so groß. Design-Visionär Colani baut am Lebensraum des mobilen vernetzten Menschen. Doch das Arbeitszimmer hat er weggezaubert. “Das Büro braucht man nicht mehr, es wandert in das Notebook. Das habe ich selbst vor 10 Jahren noch vollkommen falsch eingeschätzt und Büromöbel entworfen. Doch das Büro auf dem Schoß ist die Zukunft”, glaubt der 78-Jährige. “Arbeiten werden wir am Notebook im bequemen “Faulenzersessel” und nicht am Schreibtisch im getäfelten Büro.” Der Design-Altmeister weiß, wovon er redet. Sich selbst nennt er “mobiles Arbeitstier”, unterwegs zwischen Europa und Asien. “Dass ich zu Hause und unterwegs mit meinem Notebook arbeiten kann, ist der große Vorteil der Globalisierung. Wenn ich in China bin, mache ich alles mobil.”
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Themen: Crowdsourcing, Design, Digitales Heim, Lifestyle, Vision, Web 2.0
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Cathrin schrieb am Dienstag, 26. September 2006, 22:29
Interview mit dem Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx über das Leben in der Zukunft – geführt von Cathrin Günzel und Sebastian Späthe Mitte September 2006.
Sie denken in 100-Jahres-Zeiträumen. Uns reicht ein Ausblick in die nächsten 20 Jahre. Wie werden wir dann leben? Haben wir Riesenbildschirme in jedem Raum der Wohnung, sich selbst regelnde Sofas und ferngesteuerte Heizungen? Und wird die Technik sichtbar sein?
Das alles wird es geben – aber wird es wirklich spektakulär sein? Und entspricht es in dieser Form wirklich menschlichen Bedürfnissen? Heizungen kann man heute schon fernsteuern, Riesenbildschirme in jedem Raum gehen einem eher auf die Nerven, und selbst regelnde Sofas – nun ja, wer garantiert wir, dass ein solches Ding mich nicht verschluckt. Ich denke, dass die Fortschritte in den nächsten zehn Jahren vor allem in der “seamlessness” legen werden, in der eleganten Verbindung verschiedener Elemente, die HEUTE schon erhältlich sind. Dafür brauchen wir schlaue Reduzierungen, zum Beispiel instinktiv erlernbare Benutzeroberflächen, “smarte” Geräte, die nicht zu komplex für den Benutzer sind. Die nächsten Jahrzehnte werden wir noch mehr solche “Easifications” erleben wie den I-Pod, der einerseits eine sehr einfach Bedieneroberfläche hat, andererseits ganze Abläufe wie das Kaufen von Musik revolutioniert, weil er in ein “Seamless”-System eingebettet ist.
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Themen: Architektur, Digitales Heim, Lifestyle, Vision
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Cathrin schrieb am Montag, 26. Juni 2006, 21:04
Digital Lifestyle überzeugt nach langem Zaudern nun auch die Europäer. Er verbessert den sozialen Zusammenhalt und verändert Architektur und Design. Artikel von Cathrin Günzel und Sebastian Späthe, erschienen Executive Magazin “impact” von Fujitsu Siemens Computers, 02/2006.
Montagmorgen, 8 Uhr: “Here is CNN”, der Anchorman lächelt vom Zwei-Meter-Plasmafernseher am Fußende des Bettes. Aufgelöst in 50 Millionen Pixel und Dolby 7.1. Aufstehen, Rasieren, Frühstück. Die Bilder der Frühnachrichten folgen in Bad und Küche. Überall Displays, auf die ein Zentralcomputer das Fernsehsignal drahtlos überträgt. Auf dem Weg ins Büro verkündet die Wetterfee die Temperaturtrends des Tages im Handy-Bildschirm, mühelos wandert sie auch auf das Display im Lenkrad, sobald sich die Wagentür öffnet. Sekunden später weicht die Wetterfee der Sekretärin, die per Video-Telefon die Termine des Tages abstimmt. Gleichzeitig werden die Adressdaten für den ersten Außer-Haus-Termin ins Navigationssystem übertragen und mit den Staumeldungen abgeglichen. Eine freundliche Stimme wünscht “Gute Fahrt” und CNN meldet sich zurück – mit den Börsendaten. Das ist das digitale Leben, mit dem IT-Firmen wie Microsoft, Intel und Fujitsu Siemens Wohnungen und Alltag erobern wollen. “2006 wird ein großes Jahr für den Digital Lifestyle”, ist Bill Gates überzeugt. Was bislang Technik-Freaks vorbehalten war “entwickelt sich zum Mainstream”.
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Themen: Architektur, Design, Digitales Heim, Lifestyle, Vision
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Cathrin schrieb am Mittwoch, 1. März 2006, 20:48
Interview mit Peter Eßer, Executive Vice President Volume Products and Supply Operations von Fujitsu Siemens Computers, über das vernetzte Wohnzimmer und HDTV. Erschienen im Rahmen des Artikels “Der ‘Wow’-Effekt: Fünf Mal mehr sehen” von Cathrin Günzel und Sebastian Späthe im Februar 2006.
Kommt nach der CeBIT das digitale vernetzte Heim?
Ja, die Zeit ist reif. Die Messe wird den Durchbruch für die digitale Revolution im Wohnzimmer bringen. Wir erwarten, dass wir bis Herbst ungefähr 50.000 Wohnzimmer-PC vom Typ SCALEO E verkaufen.
Warum ist der Verbraucher jetzt bereit für den Media PC?
Wir entsprechen mit unseren Produkten dem Wunsch vieler Kunden, den Fernsehkonsum individuell zu gestalten. ACTIVY Media Center und SCALEO E bringen einen hohen Grad an Gestaltungsfreiheit des Fernsehabends mit sich und sind dabei noch einfach zu bedienen. Aber viele Kunden wissen einfach noch nicht, welcher neue Komfort sie erwartet. Dafür ist gekonntes Marketing erforderlich.
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Themen: Digitales Heim, HDTV
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Cathrin schrieb am Mittwoch, 1. März 2006, 20:10
Mit der neuen Generation hochauflösender Fernseher wollen Heimelektronik- und PC-Hersteller die Lust am digitalen Zuhause entfachen. Eine leicht veränderte Fassung des Artikels von Cathrin Günzel und Sebastian Späthe erschien im Februar 2006 im CeBit-Magazin.
Jubel in Berlin. Es ist Sonntag, der 9. Juli 2006. Die neue Weltmeister-Elf steigt aufs Siegerpodest. Freudetränen rollen, von denen die 74.000 Besucher im Olympiastadion nur eine Ahnung haben. Dichter dran an den Emotionen sind Millionen Fußballfans in ihren Wohnzimmern. Jede Träne, die den Champions über die Bartstoppeln fließt, alle Anspannung, die aus ihren Gesichtern weicht, erleben die Fernsehzuschauer hautnah – ebenso wie die enttäuschten Blicke der Verlierer. In 16:9, mit 50 Millionen Pixeln je Sekunde und eingefangen von 20 Fernsehkameras.
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Themen: Blu-ray, Digitales Heim, HD-DVD, HDTV, IPTV, Telekommunikation
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