<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>mediaoffice.net (tm)</title>
	<atom:link href="http://mediaoffice.net/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://mediaoffice.net</link>
	<description>Leipziger Mediennetzwerk</description>
	<lastBuildDate>Sun, 01 Jul 2012 14:53:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.4.1</generator>
		<item>
		<title>mediaoffice.net 2009 als Blog eingestellt</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2009/02/11/mediaofficenet-eingestellt-und-neu-geboren/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2009/02/11/mediaofficenet-eingestellt-und-neu-geboren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 21:16:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jac</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÜBER UNS & DAS BLOG]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2009/02/11/mediaofficenet-eingestellt-und-neu-geboren/</guid>
		<description><![CDATA[Die Autoren Cathrin G&#252;nzel und J&#252;rgen Christ stellen das gemeinsame Journalistenblog mediaoffice.net ein. Ob und in welcher Form es weiter gef&#252;hrt wird, wissen wir noch nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Autoren Cathrin G&#252;nzel und J&#252;rgen Christ stellen das gemeinsame Journalistenblog <a href="http://mediaoffice.net/">mediaoffice.net</a> ein. Ob und in welcher Form es weiter gef&#252;hrt wird, wissen wir noch nicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2009/02/11/mediaofficenet-eingestellt-und-neu-geboren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Urteil: Keine GEZ-Geb&#252;hr f&#252;r Internet-PC</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/10/07/urteil-keine-gez-gebuehr-fuer-internet-pc/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/10/07/urteil-keine-gez-gebuehr-fuer-internet-pc/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 15:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/10/07/urteil-keine-gez-gebuehr-fuer-internet-pc/</guid>
		<description><![CDATA[Ein M&#252;nsteraner Student muss f&#252;r seinen Internet-PC keine GEZ-Geb&#252;hr entrichten. Er d&#252;rfe nicht allein deshalb zu Rundfunkgeb&#252;hren herangezogen werden, weil er einen internetf&#228;higen Computer besitzt, mit dem man etwa auch H&#246;rfunkprogramme empfangen kann. Das hat jetzt das Verwaltungsgericht M&#252;nster entschieden und damit &#8211; erstmals in NRW &#8211; einen entsprechenden Geb&#252;hrenbescheid des WDR K&#246;ln aufgehoben. &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein M&#252;nsteraner Student muss f&#252;r seinen Internet-PC keine GEZ-Geb&#252;hr entrichten. Er d&#252;rfe nicht allein deshalb zu Rundfunkgeb&#252;hren herangezogen werden, weil er einen internetf&#228;higen Computer besitzt, mit dem man etwa auch H&#246;rfunkprogramme empfangen kann. Das hat jetzt das Verwaltungsgericht M&#252;nster entschieden und damit &#8211; erstmals in NRW &#8211; einen entsprechenden Geb&#252;hrenbescheid des WDR K&#246;ln aufgehoben. &#8211; Az.: 7 K 1473/07.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p><a title="http://www.gebuehrenstop.de/" href="http://www.gebuehrenstop.de/">gebuehrenstopp.de</a></p>
<p>
 </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/10/07/urteil-keine-gez-gebuehr-fuer-internet-pc/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung: &#220;berwachungslawine in Deutschland</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/09/29/arbeitskreis-vorratsdatenspeicherung-ueberwachungslawine-in-deutschland/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/09/29/arbeitskreis-vorratsdatenspeicherung-ueberwachungslawine-in-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 09:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Big Brother]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/09/29/arbeitskreis-vorratsdatenspeicherung-ueberwachungslawine-in-deutschland/</guid>
		<description><![CDATA[Der Deutsche Bundestag habe in den letzten 10 Jahren mindestens 21 Mal die Kontrolle und Beobachtung der Menschen versch&#228;rft, meldet der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Demgegen&#252;ber habe das Bundesverfassungsgericht mindestens 12 Mal &#220;berwachungsgesetze oder -ma&#223;nahmen als verfassungswidrig aufgehoben. Dies hindere aber die Bundesregierung nicht daran, ihren Kurs unbeirrt fortzusetzen, so der Arbeitskreis: Momentan st&#252;nden mindestens 18 weitere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Bundestag habe in den letzten 10 Jahren mindestens 21 Mal die Kontrolle und Beobachtung der Menschen versch&#228;rft, meldet der <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de">Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung</a>. Demgegen&#252;ber habe das Bundesverfassungsgericht mindestens 12 Mal &#220;berwachungsgesetze oder -ma&#223;nahmen als verfassungswidrig aufgehoben. Dies hindere aber die Bundesregierung nicht daran, ihren Kurs unbeirrt fortzusetzen, so der Arbeitskreis: Momentan st&#252;nden mindestens 18 weitere Versch&#228;rfungen der staatlichen B&#252;rger&#252;berwachung auf der Agenda.</p>
<p><a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/258/79/">Vor diesem Hintergrund</a> ruft der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung zur Demonstration <a href="http://www.freiheitstattangst.de">&#8220;Freiheit statt Angst &#8211; Stoppt den &#220;berwachungswahn!&#8221;</a> am Samstag, 11. Oktober 2008, in Berlin auf. Die Demonstration in Berlin ist der deutsche Beitrag zum weltweiten Aktionstag <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/242/144/lang,en/">&#8220;Freedom not Fear&#8221;</a>, an dem erstmals in &#252;ber 20 Staaten weltweit Proteste gegen die exzessive &#220;berwachung und Informationsansammlung stattfinden werden. Busse zur Demonstration k&#246;nnen aus 100 deutschen St&#228;dten <a href="http://www.demo-bus.de">gebucht werden</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/09/29/arbeitskreis-vorratsdatenspeicherung-ueberwachungslawine-in-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neunte Big Brother Awards in Deutschland</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/09/15/neunte-big-brother-awards-in-deutschland/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/09/15/neunte-big-brother-awards-in-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 13:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Big Brother]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikation. Überwachung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/09/15/neunte-big-brother-awards-in-deutschland/</guid>
		<description><![CDATA[Am 24. Oktober 2008 werden in Bielefeld zum neunten Mal in Deutschland die Big Brother Awards verliehen. Mit den Negativpreisen k&#252;ren Menschenrechts- und Datenschutzorganisationen die gr&#246;&#223;ten &#8220;Datenkraken&#8221;. Mehr als 500 Vorschl&#228;ge wurden in diesem Jahr eingereicht. Zu den bisherigen Preistr&#228;gern geh&#246;rten unter anderem die Payback-Kundenkarte, die Deutsche Bahn AG und Bundesfinanzminister Peer Steinbr&#252;ck. Ort: Historischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. Oktober 2008 werden in Bielefeld zum neunten Mal in Deutschland die <a href="http://www.bigbrotherawards.de">Big Brother Awards</a> verliehen. Mit den Negativpreisen k&#252;ren Menschenrechts- und Datenschutzorganisationen die gr&#246;&#223;ten &#8220;Datenkraken&#8221;. Mehr als 500 Vorschl&#228;ge wurden in diesem Jahr eingereicht. Zu den bisherigen Preistr&#228;gern geh&#246;rten unter anderem die Payback-Kundenkarte, die Deutsche Bahn AG und Bundesfinanzminister Peer Steinbr&#252;ck.</p>
<p><strong>Ort:</strong> Historischer Saal, Ravensberger Spinnerei, Bielefeld<br />
<strong>Zeit:</strong> 24.10.2008, 18-20 Uhr<br />
<strong>Eintrittskarten:</strong> an der Abendkasse oder im <a href="https://shop.foebud.org/index.php?cName=big-brother-awards-c-29">FoeBuD-Online-Shop</a> &#8211; normal: 5 Euro, erm&#228;&#223;igt: 0 (null) Euro, F&#246;rderkarten: 40 Euro, Firmenkarten: 120 Euro</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/09/15/neunte-big-brother-awards-in-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum so schnell ge&#228;nderte Datenschutzgesetze?</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/09/05/warum-so-schnell-neue-datenschutzgesetze/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/09/05/warum-so-schnell-neue-datenschutzgesetze/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 15:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/09/05/warum-so-schnell-neue-datenschutzgesetze/</guid>
		<description><![CDATA[Zu den schnell beschlossenen ge&#228;nderten deutschen Datenschutzbestimmungen ein Kommentar von J&#252;rgen Christ. Vielen Menschen war der Begriff schon nicht mehr gel&#228;ufig. Oder sie lebten nach dem Motto &#8220;wer kein schlechtes Gewissen hat, hat auch nichts zu verbergen&#8221;. Datenschutz. Pers&#246;nlichkeitsschutz. Die Themen erreichten in den letzten 10-15 Jahren ihren politischen Tiefpunkt in unserer Demokratie. Lediglich RFID, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zu den schnell beschlossenen ge&#228;nderten deutschen Datenschutzbestimmungen ein Kommentar von J&#252;rgen Christ.<br />
</em></p>
<p>Vielen Menschen war der Begriff schon nicht mehr gel&#228;ufig. Oder sie lebten nach dem Motto &#8220;wer kein schlechtes Gewissen hat, hat auch nichts zu verbergen&#8221;. Datenschutz. Pers&#246;nlichkeitsschutz. Die Themen erreichten in den letzten 10-15 Jahren ihren politischen Tiefpunkt in unserer Demokratie. Lediglich RFID, Vorratsdatenspeicherung und Video&#252;berwachung riefen wenige engagierte B&#252;rger &#8211; wie den Bielefelder Foebud e.V. &#8211; auf den Plan.</p>
<p>Doch auf einmal ist Datenschutz das Hauptthema auf der Public Agenda, ja sogar gestern Aufmacher in den heute-Nachrichten. Hat sich mal ein Mensch gefragt, warum etwas so schnell von den Innenministern und den Datenschutzbeauftragten umgesetzt wird? Wessen Daten galt es wohl so schnell zu sch&#252;tzen? Erst die Tage wurde bekannt, dass bei Beate Uhse Namen und E-Mailadressen von Bestellern auf grund technischer Pannen auf der Website ver&#246;ffentlicht wurden, darunter auch &#8220;Personen des &#246;ffentlichen Lebens&#8221;. Noch Fragen, liebe B&#252;rger? Oder irgendwelche Antr&#228;ge? Vielleicht einen auf Demokratie?</p>
<p>Wer konsequent Datenschutz will, handelt global und interkulturell. Die Kopplung von personenbezogenen Daten wie Namen, Anschrift und geographischen Informationen, wie es zahlreiche Google Mashups erm&#246;glichen, geht viel weiter als es sich einfache Adressenh&#228;ndler jemals ertr&#228;umt haben, Beispiel Rottenneighbours (Online-Pranger f&#252;r Nachbarschaftskriege). Datenschutz ist ein globales Thema und erfordert globales Handeln, z.B. gegen Spam. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/09/05/warum-so-schnell-neue-datenschutzgesetze/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Versteckte Fingerabdr&#252;cke im Netz</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/09/05/versteckte-fingerabdruecke-im-netz/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/09/05/versteckte-fingerabdruecke-im-netz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 08:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/09/05/versteckte-fingerabdruecke-im-netz/</guid>
		<description><![CDATA[Jeder hinterl&#228;sst individuelle Spuren im Netz. Der &#8220;Fingerabdruck-Browser&#8221; des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung macht diese digitalen Spuren sichtbar. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung m&#246;chte mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, welche &#220;berwachung und Datensammlung im Internet m&#246;glich ist und von der Bundesregierung angestrebt wird. Fingerabdruck-Browser www.open-trace.net]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder hinterl&#228;sst individuelle Spuren im Netz. Der <a href="http://www.open-trace.net">&#8220;Fingerabdruck-Browser&#8221;</a> des <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/">Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung</a> macht diese digitalen Spuren sichtbar. Der <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de">Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung</a> m&#246;chte mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, welche &#220;berwachung und Datensammlung im Internet m&#246;glich ist und von der Bundesregierung angestrebt wird.</p>
<p>Fingerabdruck-Browser <a href="http://www.open-trace.net">www.open-trace.net</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/09/05/versteckte-fingerabdruecke-im-netz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bundesverfassungsgericht soll Vorratsdatenspeicherung aussetzen</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/08/19/bundesverfassungsgericht-soll-vorratsdatenspeicherung-aussetzen/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/08/19/bundesverfassungsgericht-soll-vorratsdatenspeicherung-aussetzen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 07:51:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/08/19/bundesverfassungsgericht-soll-vorratsdatenspeicherung-aussetzen/</guid>
		<description><![CDATA[Beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ist ein Antrag auf einstweilige Aussetzung des Gesetzes zur Vorratsspeicherung aller Verbindungs-, Standort- und Internetzugangsdaten in Deutschland eingereicht worden, meldet der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Der Berliner Rechtsanwalt Meinhard Starostik stellt den Antrag im Namen von &#252;ber 34.000 B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern, die gegen das Gesetz Verfassungsbeschwerde erhoben haben. Nachdem ein &#228;hnlicher Antrag im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ist ein <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/schriftsatz_2008-08-13.pdf">Antrag</a> auf einstweilige Aussetzung des Gesetzes zur Vorratsspeicherung aller Verbindungs-, Standort- und Internetzugangsdaten in Deutschland eingereicht worden, meldet der <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de">Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung</a>. Der Berliner Rechtsanwalt Meinhard Starostik stellt den <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/202/79/">Antrag</a> im Namen von &#252;ber 34.000 B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern, die gegen das Gesetz Verfassungsbeschwerde erhoben haben.</p>
<p>Nachdem ein &#228;hnlicher Antrag im M&#228;rz lediglich dazu f&#252;hrte, dass das Bundesverfassungsgericht die Herausgabe auf Vorrat gespeicherter Verbindungsdaten auf <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20080311_1bvr025608.html">schwere Straftaten beschr&#228;nkte</a>, rechnen sich die Beschwerdef&#252;hrer diesmal gute Chancen auf eine Aussetzung der Datenspeicherung selbst aus. Als erstes Argument bezieht sich der Antrag auf eine zwischenzeitlich durchgef&#252;hrte <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/forsa_2008-06-03.pdf">Forsa-Umfrage</a>, derzufolge die Vorratsdatenspeicherung jeden zweiten B&#252;rger davon abh&#228;lt, in sensiblen Angelegenheiten telefonische Beratung in Anspruch zu nehmen. Zweitens habe auch der Missbrauch von Verbindungsdaten durch die Deutsche Telekom AG gezeigt, dass die sch&#228;dlichen Auswirkungen der Vorratsdatenspeicherung durch blo&#223;e Nutzungsbeschr&#228;nkungen nicht in den Griff zu bekommen seien. &#8220;Nur nicht gespeicherte Daten sind sichere Daten&#8221;, so der Antrag w&#246;rtlich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/08/19/bundesverfassungsgericht-soll-vorratsdatenspeicherung-aussetzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>GEZ: Doch Rundfunkgeb&#252;hr f&#252;r Berufs-PC?</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/08/05/gez-doch-rundfunkgebuehr-fuer-berufs-pc/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/08/05/gez-doch-rundfunkgebuehr-fuer-berufs-pc/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 08:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[GEZ]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunkgebühr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/08/05/gez-doch-rundfunkgebuehr-fuer-berufs-pc/</guid>
		<description><![CDATA[Das Bayerische Verwaltungsgericht Ansbach hat die F&#228;lligkeit von Rundfunkgeb&#252;hren f&#252;r einen beruflich genutzten PC bejaht (Aktenzeichen AN 5 K 08.00348). Damit findet sich dieses Urteil im Widerspruch zur Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Koblenz, nach der Inhaber von rein beruflich genutzten PC in Gesch&#228;fts- oder Kanzleir&#228;umen keine Rundfunkgeb&#252;hren an die GEZ entrichten m&#252;ssten. In beiden F&#228;llen hatten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bayerische <a href="http://www.vgh.bayern.de/VGAnsbach/documents/31-2008.pdf" title="Entscheidung des VG Ansbach">Verwaltungsgericht Ansbach</a> hat die F&#228;lligkeit von Rundfunkgeb&#252;hren f&#252;r einen beruflich genutzten PC bejaht (Aktenzeichen AN 5 K 08.00348). Damit findet sich dieses Urteil im Widerspruch zur <a href="http://mediaoffice.net/2008/07/30/berufliche-nutzung-keine-gez-gebuehren-fuer-pc/" title="News auf mediaoffice.net zur Entscheidung des VG Koblenz">Entscheidung</a> des Verwaltungsgerichtes Koblenz, nach der Inhaber von rein beruflich genutzten PC in Gesch&#228;fts- oder Kanzleir&#228;umen <a href="http://cms.justiz.rlp.de/justiz/sub/a6f/a6f4038a-fafd-6b11-33e2-dc6169740b3c,,,fff70d73-d8a9-51fc-889b-3bb63b81ce4a.htm" title="Entscheidung des VG Koblenz">keine Rundfunkgeb&#252;hren</a> an die GEZ entrichten m&#252;ssten. In beiden F&#228;llen hatten Rechtsanw&#228;lte geklagt. Die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Ansbach ist der Auffassung, dass ein Rechtsanwalt, der sonst kein H&#246;rfunk- oder Fernsehger&#228;t bereith&#228;lt, f&#252;r seinen internetf&#228;higen PC seit dem 1. Januar 2007 Rundfunkgeb&#252;hren bezahlen muss. Ein internetf&#228;higer PC sei ein neuartiges Rundfunkempfangsger&#228;t im Sinne des Rundfunkgeb&#252;hrenstaatsvertrages, hei&#223;t es in einer Mitteilung des Verwaltungsgerichts Ansbach. Die Neuregelung des Rundfunkgeb&#252;hrenstaatsvertrages sei nicht verfassungswidrig. Es k&#228;me nicht darauf an, warum der Kl&#228;ger einen internetf&#228;higen PC bereithalte. Ebenso wie bei Vorhandensein eines H&#246;rfunk- oder Fernsehger&#228;ts lasse allein die M&#246;glichkeit, Programme zu empfangen &#8211; zul&#228;ssigerweise &#8211; eine Rundfunkgeb&#252;hrenpflicht entstehen. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskr&#228;ftig.</p>
<p>Informationen: Artikel <a href="http://mediaoffice.net/2006/12/14/abgezockt/" title="Artikel zur Rundfunkgebuehrenpflicht von Internet-PC">&#8220;AbGEZockt&#8221;</a> von Dezember 2006, Focus Online zum Ansbacher Urteil: <a href="http://www.focus.de/kultur/medien/rundfunkgebuehren-gegenurteil-zur-pc-abgabe_aid_322389.html" title="FOL zur GEZ-Entscheidung des VG Ansbach">&#8220;Gegenurteil zur PC-Abgabe&#8221;</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/08/05/gez-doch-rundfunkgebuehr-fuer-berufs-pc/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gekommen, um zu bleiben: Demokratie 2.0</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/08/03/gekommen-um-zu-bleiben-demokratie-20/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/08/03/gekommen-um-zu-bleiben-demokratie-20/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 18:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte+Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/08/03/gekommen-um-zu-bleiben-demokratie-20/</guid>
		<description><![CDATA[Wer nicht Web 2.0 ist, hat schon verloren: Ohne Communitys, Blogs, Twitter und Co. ist das Oval Office unerreichbar. Der Artikel von Cathrin G&#252;nzel zur neuen Politik im Internet erschien in gek&#252;rzter und leicht ge&#228;nderter Fassung unter dem Titel &#8220;Demokratie 2.0&#8243; in Ausgabe 09/2008 des PC Magazins sowie online. Stand der geschilderten Ereignisse und Zahlen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mediaoffice.net/wp-content/upload/youtubelection.jpg" title="youtubelection.jpg"><img src="http://mediaoffice.net/wp-content/upload/youtubelection.thumbnail.jpg" alt="youtubelection.jpg" /></a></p>
<p><em>Wer nicht Web 2.0 ist, hat schon verloren: Ohne Communitys, Blogs, Twitter und Co. ist das Oval Office unerreichbar. Der Artikel von Cathrin G&#252;nzel zur neuen Politik im Internet erschien in gek&#252;rzter und leicht ge&#228;nderter Fassung unter dem Titel &#8220;Demokratie 2.0&#8243; in Ausgabe 09/2008 des <a href="http://www.pc-magazin.de" title="PC Magazin online">PC Magazins</a> sowie <a href="http://internet.magnus.de/recht/artikel/politik-im-internet.html" title="Demokratie 2.0">online</a>. </em><em>Stand</em><em> der geschilderten Ereignisse und Zahlen: 7./8. Juli 2008 (Bild: Screenshot der Wahlkampfseite <a href="http://www.youtube.com/youchoose" title="Wahlkampfseite bei Youtube">YouChoose</a> bei Youtube).</em></p>
<p><strong>30. April, 13.15 Uhr:</strong> &#8220;Mittagessen mit Michelle &amp; reden mit berufst&#228;tigen Familien in Indianapolis, dann nach Bloomington auf eine Versammlung an der Indiana Universit&#228;t&#8221;;<br />
<strong> 31. Mai, 12.47 Uhr:</strong> &#8220;In South Dakota. Besuchte Mt. Rushmore letzte Nacht, Rapid City diesen Morgen&#8221;;<br />
<strong> 24. Juni, 12.09 Uhr:</strong> &#8220;Diskussion &#252;ber Energiepolitik in Las Vegas, Nevada&#8221;;<br />
<strong> 1. Juli, 16.42 Uhr:</strong> &#8220;In Zanesville, Ohio, &#252;ber religi&#246;se Initiativen geredet. Die Herausforderungen, mit denen wir uns heute konfrontiert sehen, sind einfach zu gro&#223;, dass eine Regierung allein sie l&#246;sen k&#246;nnte.&#8221; &#8211; Kurze Statusmeldungen auf Twitter, dem neuen Kultdienst, zeigen <strong>Momentaufnahmen und Banales</strong>. Autor der Infoh&#228;ppchen: <strong><a href="http://twitter.com/BarackObama" title="Barack Obama auf Twitter">Barack Obama</a></strong>, US-amerikanischer Pr&#228;sidentschaftskandidat der Demokraten.</p>
<p><span id="more-425"></span><strong>Auf Tuchf&#252;hlung mit Spitzenpolitikern</strong></p>
<p>Noch nie kamen die US-Amerikaner <strong>den Anw&#228;rtern auf das h&#246;chste Amt im Staate scheinbar so nahe</strong>: Mehr als 44.000 Menschen verfolgen, wenn Barack Obama &#252;ber den Microblogging-Dienst <a href="http://twitter.com/BarackObama" title="Barack Obama auf Twitter">Twitter </a>seine Schlagzeilen aus dem Alltag sendet (bei der aus dem Pr&#228;sidentschaftsrennen geworfenen <a href="http://twitter.com/hillaryclinton" title="Hillary Clinton auf Twitter">Hillary Clinton</a> sind es nur knapp &#252;ber 4.100), <strong>YouTube dokumentiert erbarmungslos</strong> Ausrutscher seines republikanischen Kontrahenten <a href="http://www.johnmccain.com/Connecting" title="McCain-Space">John McCain</a>, tausende Profi- und Hobbykommentatoren <strong>debattieren in unz&#228;hligen Blogs erbittert</strong> &#252;ber jede Meinungs&#228;u&#223;erung, der politische Schlagabtausch wird auch via Videoplattform gef&#252;hrt. Unterst&#252;tzer und Gegner liefern sich regelrechte <strong>Videoclipschlachten</strong>. Und kein Kandidat, der Anh&#228;nger rekrutieren will, kann auf ein Profil in Social Networks wie Facebook oder Myspace verzichten. &#214;ffentlichkeitswirksam <a href="http://de.facebook.com/politics" title="Der Kandidatenzaehler bei Facebook">z&#228;hlt Facebook</a>, auf wie viele Bef&#252;rworter sich die Kandidaten im Netzwerk st&#252;tzen k&#246;nnen.</p>
<p>Wer gut vernetzt ist, mobilisiert auch bisher brachliegendes <strong>Potenzial von Klein- und Kleinstspendern</strong> &#8211; das hat nicht zuletzt Barack Obama bewiesen. Geschickt wirbt er &#252;ber seine Website auch <a href="https://donate.barackobama.com" title="Barack Obamas Online-Spendentour">Minispenden</a> von 10 Dollar ein. Mehr als 1,5 Millionen Menschen &#246;ffneten dem charismatischen Afroamerikaner ihre Geldb&#246;rsen. Er sammelte &#252;ber 287 Millionen Dollar, sein Gegner McCain weit weniger als die H&#228;lfte. Von wem das Geld kommt, verr&#228;t die Website <a href="http://www.opensecrets.org" title="Opensecrets.org">Opensecrets.org</a> den W&#228;hlern. Auch wenn der Online-Wahlkampf in den USA schon eine lange Tradition hat: 2008 hat er eine neue Dimension, ein ganz neues Level erreicht.</p>
<p><strong>Kandidaten-Watching: Die Transparenz der Millionen Augen</strong></p>
<p>&#8220;Bomb, bomb, bomb, bomb, bomb Iran&#8221;, singt John MacCain ins Mikro. Der Republikaner f&#252;hlt sich auf &#8220;seiner B&#252;hne&#8221;, unter Freunden und Anh&#228;ngern, als er einen Beach-Boys-Song neu betextet. Ein Irrtum. Irgendwer z&#252;ckt immer das Videohandy oder die Digicam &#8211; und McCains Liedchen landete prompt auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=o3oUMs1rGt4" title="McCains Iran-Ausrutscher auf Youtube">Youtube</a>. <strong>Nichts bleibt mehr verborgen</strong>, jeder peinliche Moment, jede verquere Aussage wird millionenfach im Web verbreitet, per Video, in Blogs und Wikis dokumentiert. Unausl&#246;schbar.</p>
<p><strong>Tausende &#8220;B&#252;rgerreporter&#8221;</strong> sind unterwegs, die inzwischen auch den klassischen Journalismus gewaltig unter (Zeit-)druck setzen. <a href="http://www.huffingtonpost.com/off-the-bus/" title="Off The Bus Project der Huffington Post">&#8220;Off The Bus&#8221;</a> (OTB) zum Beispiel ist ein Projekt der schon legend&#228;ren Online-Zeitung <a href="http://www.huffingtonpost.com" title="The Huffington Post">&#8220;The Huffington Post&#8221;</a>: Bei OTB schreiben Amateure, die nicht zum etablierten Polit-Tross in den Wahlkampf-Bussen geh&#246;ren. Im April war es OTB-Autorin Mayhill Fowler, die bei einer Fundraising-Veranstaltung in Kalifornien Barack Obamas &#196;u&#223;erungen von der <a href="http://www.huffingtonpost.com/mayhill-fowler/obama-exclusive-audio-on_b_96333.html" title="Obamas Mittelschicht-Aufreger auf den Seiten der Huffington Post">&#8220;verbitterten wei&#223;en Mittelschicht&#8221;</a> als einzige aufnahm und ver&#246;ffentlichte &#8211; was den Senator geh&#246;rig in Erkl&#228;rungsn&#246;te brachte. Doch auch auf seiner <a href="http://www.barackobama.com" title="Barack Obamas Wahlwebsite">eigenen Website</a> ist Obama nicht sicher: Als er k&#252;rzlich seine Haltung zu einem Gesetz &#252;ber Abh&#246;rbefugnisse von US-Telefongesellschaften &#228;nderte, geriet er unter <a href="http://my.barackobama.com/page/community/group/PrivacyandCivilLiberties" title="Blogkritik auf Obamas eigener Wahlwebsite">Blog-Beschuss</a>.</p>
<p><strong>Schwergewichte schreiben in Independent-Blogs</strong></p>
<p>Mit H&#228;ndesch&#252;tteln, Babys herzen, phantasievollen Redenschreibern und einer straff gef&#252;hrten Kampagne allein ist der Einzug ins Oval Office heute nicht mehr zu schaffen. <strong>Glaubw&#252;rdigkeit</strong> will der W&#228;hler sehen &#8211; <strong>24 Stunden am Tag</strong>. Auch wenn die klassischen Medien mitziehen &#8211; von <a href="http://abcnews.go.com/" title="ABC News">ABC News</a> bis <a href="http://www.nytimes.com" title="New York Times">New York Times</a> haben alle Meinungsf&#252;hrer mit Blogs aufger&#252;stet &#8211; <strong>abseits der Mainstream-Medien </strong>bl&#252;ht eine ganz neue Politikberichterstattung, direkt, <strong>ungefiltert</strong>, <strong>subjektiv</strong>, schnell und <strong>multivernetzt</strong>.</p>
<p>Die privaten Meinungsmacher sind kein Ph&#228;nomen von 2008, bereits 1998 war es der Onlinejournalist Matt Drudge, der in seinem <a href="http://www.drudgereport.com" title="Drudge Report - die Legende">&#8220;Drugde Report&#8221;</a> die Clinton-Lewinsky-Aff&#228;re enth&#252;llte. Neu ist die Dimension: Breitbandinternet zieht auch in die letzten Winkel ein und w&#228;hrend die Auflagen der gedruckten Zeitungen abst&#252;rzen, ziehen gro&#223;e Politblogs immer mehr Leser an. Nach dem 11. September 2001 und mit Beginn des Irakkrieges startete der <strong>H&#246;henflug der Blogs</strong>: Aus Frustration gegen gleichgeschaltete Massenmedien und Pr&#228;sident Bushs Kriegspolitik gr&#252;ndeten sich unabh&#228;ngige &#8220;Nachrichtenzentralen&#8221; wie das liberale <a href="http://www.dailykos.com" title="Daily Kos">&#8220;Daily Kos&#8221;</a>. &#8220;Weil die klassischen Medien nur noch Regierungsmeinungen vertraten, entstand ein Vakuum, in das sind diese Blogs hineingesto&#223;en&#8221;, erkl&#228;rt <a href="http://mediaoffice.net/2008/08/03/schuetzenfest-20-interview-mit-markus-beckedahl/" title="Interview mit Markus Beckedahl">Markus Beckedahl</a>, einer der deutschen Pioniere der <a href="http://netzpolitik.org" title="Netzpolitik.org - Politblog von Markus Beckedahl">politischen Online-Kommunikation</a> und Organisator der <a href="http://re-publica.de" title="Blog-Konferenz re:publica">re:publica</a>. &#8220;In Deutschland gibt es dagegen noch ein breit gef&#228;chertes Meinungsspektrum bei Zeitungen und Rundfunk. Aber Transformationsprozesse sind auch hier in Gang gekommen. In den n&#228;chsten Jahren <strong>werden die Karten</strong> auch in Deutschland <strong>neu gemischt</strong> &#8211; nur <strong>wer sich dem Internet anpasst und Vertrauen erh&#228;lt, &#252;berlebt</strong>.&#8221;</p>
<p>Ein Ph&#228;nomen vor dem Hintergrund des Medienwandels ist die 2005 gegr&#252;ndete <a href="http://www.huffingtonpost.com)" title="The Huffington Post">&#8220;Huffington Post&#8221;</a>, f&#252;r die auch Prominente wie die Hollywoodstars <a href="http://www.huffingtonpost.com/alec-baldwin/#blogger_bio" title="Alec Baldwin als HuffPo-Blogger">Alec Baldwin</a> oder <a href="http://www.huffingtonpost.com/tim-robbins/#blogger_bio" title="Tim Robbins als HuffPo-Blogger">Tim Robbins</a> schreiben. Ein Polit-Weblog als linksliberale Online-Zeitung &#8211; ohne Offline-Pendant. Selbst <a href="http://www.huffingtonpost.com/barack-obama/#blogger_bio" title="Barack Obama als HuffPo-Blogger">Barack Obama</a> und <a href="http://www.huffingtonpost.com/hillary-clinton/#blogger_bio" title="Hillary Clinton als HuffPo-Bloggerin">Hillary Clinton</a> haben bereits in der <a href="http://www.huffingtonpost.com" title="The Huffington Post">HuffPo</a> ver&#246;ffentlicht. W&#228;hrend in Deutschland noch die Qualit&#228;tsjournalismus-Debatte tobt, werden die unabh&#228;ngigen Blogs in den USA von politischen Schwergewichten Ernst genommen. &#8220;<strong>Wer entscheidet denn, was M&#252;ll ist und was nicht?</strong>&#8220;, fragt deshalb auch <a href="http://mediaoffice.net/2008/08/03/schuetzenfest-20-interview-mit-markus-beckedahl/" title="Interview mit Markus Beckedahl">Markus Beckedahl</a>. &#8220;Im Endeffekt ist <strong>alles Kommunikation</strong>. Nur wird heute durch das Internet sichtbar, was es immer schon an den Stammtischen gab.&#8221;</p>
<p><strong>Der lustigste Wahlkampf der Welt</strong></p>
<p><a href="http://mediaoffice.net/wp-content/upload/obama-girl3.jpg" title="obama-girl3.jpg"><img src="http://mediaoffice.net/wp-content/upload/obama-girl3.thumbnail.jpg" alt="obama-girl3.jpg" /></a></p>
<p><strong>Es ist Wahlkampf, und jeder macht mit:</strong> Davon tr&#228;umen Politstrategen. Doch die ungez&#252;gelte Kreativit&#228;t, die von der Pr&#228;sidentschaftswahl 2008 in den USA freigesetzt wird, ist der <strong>Alptraum manches Wahlkampfmanagers</strong>. Und eine Freude f&#252;r Zuschauer. Amateure drehen Werbe- oder Hassspots und sind die neuen Helden der Videoplattform Youtube. Wie das &#8220;Obama Girl&#8221; &#8211; Model Amber Lee Ettinger &#8211; die ihren <a href="http://youtube.com/watch?v=wKsoXHYICqU" title="Obama Girl auf Youtube">rotem Hotpant-Hintern mit Obama-Schriftzug</a> werbewirksam in die Kamera schwenkt. Fast 9 Millionen Mal wurde ihr Schmachtfetzen <a href="http://youtube.com/watch?v=wKsoXHYICqU" title="Obama Girl auf Youtube">&#8220;I Got a Crush&#8230;On Obama&#8221;</a> auf Youtube angeklickt. Und als <a href="http://www.barelypolitical.com" title="Super Obama Girl">SUPER OBAMA Girl</a> fliegt sie &#8220;ihrem&#8221; Kandidaten zu Hilfe.</p>
<p>W&#228;hrend Obama mit absurden Liebeserkl&#228;rungen k&#228;mpft, hat Konkurrent John McCain nichts zu lachen: Dokumentarfilmer Robert Greenwald haut ihm seine Aussagen um die Ohren und will den Republikaner <strong>demontieren</strong>. Motto: &#8220;<a href="http://therealmccain.com" title="The Real McCain">Der wahre McCain</a>. Less Jobs. More Wars.&#8221;</p>
<p>Auch Hollywood und die Musikindustrie mischen den Wahlkampf kr&#228;ftig auf: Black-Eyed-Peas-Frontmann Will.I.Am drehte mit Promi-Kollegen wie Schauspielerin Scarlett Johansson und Pussycat-Dolls-S&#228;ngerin Nicole Scherzinger das Obama-Unterst&#252;tzervideo <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jjXyqcx-mYY" title="Musikclip fuer Obama">&#8220;Yes We Can&#8221;</a>. Mehr als 8,5 Millionen Mal wurde der Ohrwurm abgerufen. Prompt bekam auch der republikanische Spitzenkandidat John McCain sein Musikvideo: Die Verballhornung &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=EUKINg8DCUo" title="Kein Fan-Video fuer McCain">No, you can&#8217;t</a> &#8211; Du kannst es nicht&#8221;.</p>
<p><strong>Politik als Videoclip</strong></p>
<p>Politik, verpackt in <strong>appetitliche Videoh&#228;ppchen</strong>, ist f&#252;r die US-Amerikaner scheinbar eine besonders gut verdauliche Kost: 35 Prozent haben im aktuellen Wahlkampf politische Videos im Internet konsumiert, so eine Umfrage des <a href="http://pewinternet.org/press_release.asp?r=303" title="Pew Internet: The Internet and the 2008 Election">Pew Internet &amp; American Life Project</a> &#8211; fast drei Mal so viele wie 2004. Besonders beliebt: &#8220;Ungefiltertes&#8221; Material wie Videos, die so nicht &#252;ber den Fernsehbildschirm flimmern. Zum Beispiel: Reden der Kandidaten, Clips von unabh&#228;ngigen Meinungsmachern jenseits klassischer Politik- oder Medienstrukturen.</p>
<p>&#8220;Viele W&#228;hler verwenden das Internet, um an den traditionellen <strong>medialen T&#252;rw&#228;chtern vorbeizukommen</strong> und eine eigene Ansicht &#252;ber Kandidaten und Kampagnen zu gewinnen&#8221;, beobachtet Aaron Smith, Pew Internet Project Research Specialist und Autor des <a href="http://pewinternet.org/report_display.asp?r=252" title="Der Report vom Pew Internet &amp; American Life Project">Reports</a>. Und die Kandidaten wissen das zu sch&#228;tzen, versorgen ihre Anh&#228;nger regelm&#228;&#223;ig mit neuem Material. Zukunftstr&#228;chtig verk&#252;ndete Barack Obama <a href="http://www.youtube.com/user/BarackObamadotcom" title="Obamas Youtube-Kanal"><strong>zuerst auf Youtube</strong></a>, dass er komplett auf &#246;ffentliche Wahlkampfzusch&#252;sse verzichtet &#8211; und nicht &#252;ber klassische Medienkan&#228;le. Mehr als 1.100 Videos versammelt <a href="http://www.youtube.com/user/BarackObamadotcom" title="Obamas Youtube-Kanal">Obamas Youtube-&#8221;Sender&#8221;</a> bereits, <a href="http://www.youtube.com/user/JohnMcCaindotcom" title="McCains Youtube-Kanal">Konkurrent McCain</a> h&#228;lt mit 217 Clips dagegen.</p>
<p>Grund der Umschmeichelung des Web-Volkes: &#8220;In den USA kann das Internet <strong>bei der kommenden Pr&#228;sidentschaftswahl entscheidend</strong> sein&#8221;, meint Deutschlands bekanntester <a href="http://netzpolitik.org" title="Politblog von Markus Beckedahl">Politblogger Markus Beckedahl</a>, &#8220;Obama hat durch das Netz den Vorwahlkampf gewonnen.&#8221;</p>
<p>Insgesamt haben <strong>40 Prozent der US-Amerikaner</strong> sich per Internet &#252;ber Kampagnen informiert &#8211; ein Rekord, so die Meinungsforscher von <a href="http://pewinternet.org/PPF/r/234/report_display.asp" title="Internet-Politik-Report von Pew">Pew</a>. Besonders Obama-Anh&#228;nger und junge W&#228;hler sind flei&#223;ige Onliner. Der <strong>W&#228;hlernachwuch</strong>s ist auch <strong>&#252;berproportional</strong> an der Vernetzung und Mobilisierung &#252;ber Facebook oder Myspace <strong>beteiligt</strong> &#8211; insgesamt nutzten zehn Prozent der US-Amerikaner solche sozialen Plattformen f&#252;r politische Zwecke.</p>
<p>Doch das Internet bringt die vernetzen US-Amerikaner nicht nur n&#228;her zu ihren Kandidaten: Laut Pew-Report hegen etliche die Bef&#252;rchtung, das Internet <strong>verst&#228;rkte extreme Gesichtspunkte</strong> und sei Quelle f&#252;r Fehlinformationen. Barack Obama k&#228;mpft auf seiner Website sogar in einem Extra-Bereich <strong>gegen &#252;ble Nachrede</strong>: Jeder kann <a href="http://my.barackobama.com/page/content/factcheckactioncenter" title="Obama kaempft gegen die Geruechtekueche">&#8220;Fight the Smears&#8221;</a> die neuesten Ger&#252;chte melden &#8211; und der demokratische Senator schl&#228;gt mit der Wahrheit zur&#252;ck.</p>
<p><strong>Deutsche Politik im Tiefschlaf</strong></p>
<p>Ein Drittel der Deutschen hat sich bereits von der Demokratie verabschiedet, sagt eine <a href="http://www.fes.de/inhalt/Dokumente_2008/Zusammenfassung_Studie_GPI.pdf" title="Studienergebnisse Demokratiestudie">Studie des M&#252;nchner Institutes Polis/Sinus</a> im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Jeder Dritte glaubt nicht mehr daran, dass die Politik in der Lage ist, Probleme zu l&#246;sen. Fast jeder zweite Bundesb&#252;rger kann sich sogar vorstellen, bei der kommenden Bundestagswahl <a href="http://mediaoffice.net/2008/06/28/abschied-von-der-demokratie/" title="News bei mediaoffice.net zur Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung">zu Hause zu bleiben</a>. Trotzdem h&#228;lt die Politik an alten Rezepten fest, wenn es um die Aktivierung von W&#228;hlern geht. Gut ein Jahr vor der Bundestagswahl machen die deutschen Spitzenpolitiker und Parteien im Web 2.0 keine gute Figur. In Social Networks wie <a href="http://www.studivz.de" title="StudiVZ">StudiVZ</a>, <a href="http://www.myspace.com/" title="Myspace">Myspace</a>, <a href="http://www.facebook.com" title="Facebook">Facebook</a> und <a href="http://www.xing.de" title="Xing">Xing</a> oder bei <a href="http://twitter.com/" title="Twitter">Twitter</a> sind sie nahezu unsichtbar, so die Kurzstudie <a href="http://netzpolitik.org/2008/kurzstudie-politik-im-web-20-keine-freunde-fuer-kurt-beck/" title="Kurzstudie deutsche Politik im Web 2.0">&#8220;Zwischen Strategie und Experiment. Politik im Web 2.0&#8243;</a> der newthinking communications GmbH. Einer der Autoren: <a href="http://mediaoffice.net/2008/08/03/schuetzenfest-20-interview-mit-markus-beckedahl/" title="Interview mit Markus Beckedahl">Markus Beckedahl</a>.</p>
<p><a href="http://mediaoffice.net/wp-content/upload/deutsche_politiker_youtube.jpg" title="deutsche_politiker_youtube.jpg"><img src="http://mediaoffice.net/wp-content/upload/deutsche_politiker_youtube.thumbnail.jpg" alt="deutsche_politiker_youtube.jpg" /></a> <em>Angela Merkel bei Youtube Top, Renate K&#252;nast Flop. Grafik aus der Politik-2.0-Kurzstudie &#8220;Zwischen Strategie und Experiment. Politik im Web 2.0&#8243; der newthinking communications.</em></p>
<p><strong>E-Mail ist tot</strong></p>
<p>&#8220;Mit ihren derzeitigen Aktivit&#228;ten werden Parteien und Politiker <strong>im Internet kaum eine Stimme gewinnen</strong>&#8220;, so <a href="http://netzpolitik.org/2008/kurzstudie-politik-im-web-20-keine-freunde-fuer-kurt-beck/" title="Kurzstudie deutsche Politik im Web 2.0">Beckedahls</a> Fazit. Es gebe bei den Parteien keine erkennbare Internetstrategie, stattdessen werde lediglich punktuell versucht, Nutzen aus einer Pr&#228;senz im Web 2.0 zu ziehen. Besonders erstaunlich: Auch Jugendorganisationen und deren Spitzenvertreter h&#228;tten &#252;ber kleine Experimente hinaus keinen Zugang zum Web 2.0 als Medium politischer Kommunikation. Doch Deutschlands Politelite wird sich mit schneller W&#228;hlermobilisierung via Twitter &amp; Co. anfreunden m&#252;ssen: &#8220;Twitter ist das schnellste Medium von allen, erreicht in hoher Geschwindigkeit viele Menschen. Das mobile Internet wird es noch mehr pushen. <strong>Microblogging ist definitiv gekommen, um zu bleiben</strong>&#8220;, prophezeit Markus Beckedahl. E-Mail dagegen sei in absehbarer Zeit mausetot: &#8220;Viele Jugendliche nutzen heute schon keine E-Mail mehr.&#8221;</p>
<p><strong>Politik von unten</strong></p>
<p>W&#228;hrend die gro&#223;e Politik schl&#228;ft, vernetzt sich die <strong>&#8220;kleine&#8221; Politik eifrig</strong>: Als vor rund sechs Monaten eine B&#252;rgerinitiative die Privatisierung der Stadtwerke Leipzig stoppte, haben auch die qualitativ hochwertigen Informationen engagierter Blogger zum Erfolg der Initiative beigetragen.</p>
<p>&#8220;Es gab <strong>noch nie so viele B&#252;rgerinitiativen</strong> wie heute, sie nutzen extrem stark das Internet. Ohne diese Vernetzung k&#246;nnten sie &#252;berregional nicht diese Ausstrahlung entwickeln, das w&#228;re undenkbar&#8221;, sagt <a href="http://telemat.de" title="Juergen Christs Telemat-Projekt">Netzpionier J&#252;rgen Christ</a>, der als einer der ersten in Deutschland Mitte der 90-er Jahre mit <a href="http://mediaoffice.net/1999/12/31/internet-konferenzen-von-mediaofficenet/" title="Internet-Konferenzen im Tele-o-Log">elektronischen Demokratiesystemen experimentierte</a>.</p>
<p>&#8220;Die Regierung hat eher auf E-Government gesetzt, auf elektronisch unterst&#252;tzte Verwaltungsvereinfachung&#8221;, so Christ. &#8220;Das hat aber mit demokratischen Prozessen nichts zu tun, nur mit Management.&#8221; Die Initiative h&#228;tten die B&#252;rger selbst ergriffen, an der Regierung vorbei &#8211; &#8220;und <strong>die Politiker haben das offenbar nicht bemerkt</strong>.&#8221;</p>
<p><strong>Gegen Regimes</strong></p>
<p>Die meiste <strong>Angst jagt Web 2.0</strong> jedoch <strong>autorit&#228;ren Herrschern ein</strong>: Sie tun alles, um die unkontrollierte Ausbreitung von Informationen in Blogs oder &#252;ber Videoplattformen zu blockieren. Erscheinen auf Youtube Videos &#252;ber Menschenrechtsverletzungen, versuchen diktatorische Regimes die Sperrung. Besonders China setzt Online-Filtertechnologie und Zensoren ein, um unerw&#252;nschte Nachrichten zu verbannen. Regimekritiker entwickeln viel Erfindungsreichtum, um die allgegenw&#228;rtige Online-Zensur zu umschiffen. So formatieren Blogger ihre Artikel mit spezieller Software zum Beispiel seitenverkehrt, um automatisches Sperren zu verhindern.</p>
<p>Trotz olympischer Versprechen bleibt es in China <strong>gef&#228;hrlich f&#252;r Politblogger</strong>, warnt die Organisation <a href="http://www.rsf.org" title="Reporter ohne Grenzen">Reporter ohne Grenzen</a> &#8211; und nicht nur dort: 15 L&#228;nder, die neben den traditionellen Medien auch das Internet massiv zensieren, stehen auf der Liste der <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/news-nachrichten-single/browse/3/article/9/internationaler-tag-fuer-freie-meinungsaeusserung-im-internet-rog-ruft-zu-online-protesten-auf-list.html" title="Reporter ohne Grenzen: Die Internetfeinde"><strong>&#8220;Feinde des Internets&#8221;</strong></a>. Neben China sind das unter anderem &#196;thiopien, Simbabwe, &#196;gypten, Kuba, Syrien, Tunesien, Vietnam und Wei&#223;russland. Mehr als 60 Online-Dissidenten mindestens sitzen weltweit hinter Gittern, meldet <a href="http://www.rsf.org" title="Reporter ohne Grenzen">Reporter ohne Grenzen</a>. Allein im vergangenen Jahr wurden <strong>2.600</strong> Internetseiten, Blogs und Diskussionsforen <strong>abgeschaltet oder gesperrt</strong>.</p>
<p>&#8220;Die <strong>Dissidenten</strong> aus China und anderen Staaten <strong>profitieren von Anonymisierungsdiensten</strong> wie dem Tor-Projekt, diese Server sind sichere R&#228;ume f&#252;r sie&#8221;, erkl&#228;rt Blogexperte <a href="http://mediaoffice.net/2008/08/03/schuetzenfest-20-interview-mit-markus-beckedahl/" title="Interview mit Markus Beckedahl">Markus Beckedahl</a>, &#8220;Doch wenn zum Beispiel in Deutschland Sicherheitsbeh&#246;rden gegen Tornetzwerke vorgehen, dann gef&#228;hrdet dies das <strong>Leben der Dissidenten</strong>.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/08/03/gekommen-um-zu-bleiben-demokratie-20/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sch&#252;tzenfest 2.0: Interview mit Markus Beckedahl</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/08/03/schuetzenfest-20-interview-mit-markus-beckedahl/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/08/03/schuetzenfest-20-interview-mit-markus-beckedahl/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 03:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/08/03/schuetzenfest-20-interview-mit-markus-beckedahl/</guid>
		<description><![CDATA[Markus Beckedahl &#252;ber Politik im Web 2.0 und warum deutsche Politiker den digitalen Trend verschlafen. Beckedahl ist mit netzpolitik.org Deutschlands bekanntester politischer Blogger und Mitgr&#252;nder von newthinking communications. Das Interview f&#252;hrte Cathrin G&#252;nzel, es erschien in gek&#252;rzter Fassung in Ausgabe 09/2008 des PC Magazins sowie online. Das Interview wurde gef&#252;hrt am 8. Juli 2008. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mediaoffice.net/wp-content/upload/markus_beckedahl_portrait_gross.jpg" title="markus_beckedahl_portrait_gross.jpg"><img src="http://mediaoffice.net/wp-content/upload/markus_beckedahl_portrait_gross.jpg" alt="markus_beckedahl_portrait_gross.jpg" /></a><em> Markus Beckedahl &#252;ber Politik im Web 2.0 und warum deutsche Politiker den digitalen Trend verschlafen. Beckedahl ist mit <a href="http://netzpolitik.org" title="netzpolitik.org">netzpolitik.org</a> Deutschlands bekanntester politischer Blogger und Mitgr&#252;nder von newthinking communications. Das Interview f&#252;hrte Cathrin G&#252;nzel, es erschien in gek&#252;rzter Fassung in Ausgabe 09/2008 des <a href="http://www.pc-magazin.de" title="PC Magazin online">PC Magazins</a> sowie <a href="http://internet.magnus.de/recht/artikel/politik-im-internet.2.html" title="Interview im PC Magazin">online</a>. Das Interview wurde gef&#252;hrt am 8. Juli 2008.<br />
</em></p>
<p><strong>Was versteht die deutsche Politik am Web 2.0 falsch?</strong><br />
<strong>Beckedahl: </strong>Deutsche Politiker setzen im Web lediglich ihre Offline-Kampagnen fort, &#8220;kleben&#8221; virtuelle Plakate oder stellen ihren Wahlkampfspot bei Youtube ein. Kurz vor der Wahl wird schnell in die Werkzeugkiste gegriffen, danach sterben die Projekte. Doch wir erleben einen massiven Medienwandel. Fernsehen und Radio werden &#252;ber das Internet konsumiert, es wird zum neuen Leitmedium. Viele Menschen beginnen, im Netz zu leben. &#8220;Online&#8221; ist mittlerweile ein sozialer Raum, in dem interagiert und kommuniziert wird. Doch die deutsche Politik ist nicht dabei<strong>.</strong></p>
<p><span id="more-423"></span><strong>Und was macht Barack Obama anders?</strong><br />
<strong>Beckedahl: </strong>Er macht keinen &#8220;Wahlkampf von oben&#8221;, er bindet seine Sympathisanten in die Kampagne ein, vernetzt und mobilisiert sie &#8211; auch zum Spendensammeln. Obama ist sehr charismatisch und hat das Web 2.0 als gro&#223;en Dialog begriffen. Er f&#252;hrt eine Hybridkampagne auf vielen Kan&#228;len, offline und online &#8211; Bottom-up statt Top-Down. Bei Facebook hat er &#252;ber <a href="http://www.facebook.com/barackobama" title="Barack Obama auf Facebook">1 Million Unterst&#252;tzer</a>, sein konservativer Konkurrent <a href="http://www.facebook.com/johnmccain" title="John McCain auf Facebook">McCain</a> kommt nur auf 162.000. Immerhin: Auch <a href="http://www.facebook.com/pages/Angela-Merkel/16019847890" title="Angela Merkel bei Facebook">Angela Merkel</a> trifft man auf Facebook &#8211; mit 314 Anh&#228;ngern.</p>
<p><strong>Gibt es in Europa kreative Beispiele f&#252;r &#8220;Politik 2.0&#8243;?</strong><br />
<strong>Beckedahl: </strong>Im franz&#246;sischen Wahlkampf wurde sehr viel experimentiert &#8211; und nicht erst zwei Monate vor der &#8220;hei&#223;en Phase&#8221;. Die Spitzenkandidaten, besonders Ségolène Royal, haben bestehende soziale Plattformen umfassend besetzt. Myspace und Facebook sind die Marktpl&#228;tze des 21. Jahrhunderts. Dort tummeln sich die jungen Leute, die gehen nicht mehr zum Sch&#252;tzenfest. In Frankreich hat das Internet zwar die Wahl noch nicht entschieden, doch Royal w&#228;re ohne ihr Online-Engagement nicht so weit gekommen.</p>
<p><strong>Im US-Wahlkampf wird getwittert und gebloggt. Kein Kandidat kommt ohne Facebook- und Myspace-Profil aus. Ist das tats&#228;chlich eine neue Transparenz &#8211; oder nur Schein-&#214;ffentlichkeit, gelenkt von PR-Managern?</strong><br />
<strong>Beckedahl: </strong>Politik ist immer Inszenierung. Wenn ich einen Brief an meinen Abgeordneten schreibe, kommt die Antwort auch nicht von ihm selbst, ein Mitarbeiter schreibt sie. Ich finde daran auch nichts Schlimmes. Wir leben zurzeit in einer Talkshow-Welt, in der Politiker immer perfekt sein m&#252;ssen. Es wird noch eine Zeitlang dauern, bis Authentizit&#228;t zum Vorteil wird.</p>
<p><strong>Wer ist Deutschlands authentischster Online-Politiker?</strong><br />
<strong>Beckedahl: </strong><a href="http://julia-seeliger.de" title="Julia Seeliger online">Julia Seeliger</a>, eine junge Politikerin von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen. Sie bloggt selbst, da geht es auch kontrovers zur Sache. Es gibt zwar noch ein paar Abgeordnete, die bloggen oder bloggen lassen, aber das ist nicht so spannend &#8211; in deren Blogs gibt es kaum Diskurse.</p>
<p><strong>Warum scheuen die &#8220;klassischen&#8221; parteigebundenen Politiker das Web 2.0?</strong><br />
<strong>Beckedahl: </strong>Es ist doch bezeichnend, dass die Diskussion um E-Demokratie in Deutschland heute auf demselben Stand ist wie vor zehn Jahren. Ideen liegen auf dem Tisch, umgesetzt werden sie kaum. Selbst Spitzenvertreter der Jugendorganisationen muss man in Social Networks mit der Lupe suchen. F&#252;r viele scheint E-Mail noch das einzige Kommunikationsmedium im Netz zu sein. Der Mut zu Transparenz und Konfrontation fehlt, da schaue ich neidisch nach Gro&#223;britannien oder in die USA, wo es viel mehr &#246;ffentlich zug&#228;ngliche Informationen gibt.</p>
<p><strong>Auch wenn die Politiker noch nicht mitmachen: Ver&#228;ndert das Web 2.0 die Politik in Deutschland bereits?</strong><br />
<strong>Beckedahl: </strong>Ja, ein bisschen, zum Beispiel durch <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de" title="Abgeordnetenwatch">Abgeordnetenwatch</a>. Hier k&#246;nnen die B&#252;rger nachhaken, den Politikern unbequeme Fragen stellen. Das finden die sicher nicht toll, aber sie k&#246;nnen sich inzwischen nicht mehr wehren &#8211; sie m&#252;ssen antworten, sonst gibt es schlechte Presse. Die Plattform ist unabh&#228;ngig, erh&#228;lt keine &#246;ffentlichen Gelder. Vor allem aber profitieren zivilgesellschaftliche Organisationen vom Web 2.0. Jeder kann seine Stimme erheben, ohne Geld f&#252;r Sendelizenzen oder Druckkosten. Die <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de" title="Kampagne gegen Vorratsdatenspeicherung">Kampagne gegen Vorratsdatenspeicherung</a> zum Beispiel wurde fast komplett im Netz organisiert. Von dort ist sie dann in klassische Medien gewandert. Auch die EU-Softwarepatente-Richtlinie wurde ma&#223;geblich durch Netz-Aktivisten verhindert.</p>
<p><strong>Gibt es auch auf kommunaler Ebene keine wegweisenden offiziellen Projekte?</strong><br />
<strong>Beckedahl: </strong>Auf <a href="http://www.e-participation.net" title="E-Partizipation">www.e-participation.net</a> werden viele kleine kommunale Projekte in Deutschland und Gro&#223;britannien vorgestellt. Es werden schon B&#252;rgerhaushalte online diskutiert oder Bebauungspl&#228;ne &#8211; aber noch viel zu wenig. Ich w&#252;rde mich schon freuen, wenn Stadtratssitzungen aufgezeichnet und als MP3-Datei ins Internet gestellt w&#252;rden. Da braucht es nur einen Rekorder und ein gutes Mikrofon. Das wird sich sicherlich nicht jeder anh&#246;ren &#8211; aber es interessieren sich bestimmt mehr Leute daf&#252;r als bisher ins Rathaus laufen.</p>
<p><strong>Heute buhlen in Deutschland vergleichsweise wenige Online-Kampagnen um Aufmerksamkeit. Werden es k&#252;nftig mehr, gehen viele in der Masse unter. Verschwindet dann die Strahlkraft des Web 2.0?</strong><br />
<strong>Beckedahl: </strong>Schon immer hat eine Vielzahl von Kampagnen um das Interesse der B&#252;rger gek&#228;mpft. Bisher waren die klassischen Medien jedoch die Gatekeeper: Sie haben als &#8220;Filter&#8221; entschieden, was &#252;berhaupt Aufmerksamkeit finden konnte. Jetzt kann theoretisch jede Kampagne jeden erreichen. Mundpropaganda z&#228;hlt mehr als die Von-oben-nach-unten-Kommunikation. Die Besten setzen sich auf Dauer durch.</p>
<p><strong>Wie muss der Wahlkampf darauf reagieren?</strong><br />
<strong>Beckedahl: </strong>Die Parteien werden ihre Kampagnen umstellen m&#252;ssen, mehr Vertrauen in das Networking der W&#228;hler und den Dialog haben. Die Zeit zentraler Kampagnensteuerung ist vorbei. Die Kontrolle hat man schon verloren, sobald jemand ein Video ins Netz stellt und es verbreitet wird. Da nutzt keine Abmahnung. Mit den Risiken muss man leben. Die gr&#246;&#223;te Herausforderung f&#252;r die Politik: Eine Chance darin zu sehen, ein St&#252;ck Kontrolle abzugeben, ein bisschen loszulassen. Der Lohn sind eine Menge neue M&#246;glichkeiten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/08/03/schuetzenfest-20-interview-mit-markus-beckedahl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berufliche Nutzung: Keine GEZ-Geb&#252;hren f&#252;r PC</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/07/30/berufliche-nutzung-keine-gez-gebuehren-fuer-pc/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/07/30/berufliche-nutzung-keine-gez-gebuehren-fuer-pc/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 12:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/07/30/berufliche-nutzung-keine-gez-gebuehren-fuer-pc/</guid>
		<description><![CDATA[Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Koblenz m&#252;ssen Inhaber von rein beruflich genutzten PC in Gesch&#228;fts- oder Kanzleir&#228;umen keine Rundfunkgeb&#252;hren an die GEZ entrichten. Die Richter waren der Auffassung, dass ein Computer auch dann kein Radio sei, wenn ein Internet-Breitbandanschluss vorhanden sei. Geklagt hatte ein Rechtsanwalt, der die Rundfunkgeb&#252;hr f&#252;r seinen Kanzlei-PC als verfassungswidrig betrachtete. Aktenzeichen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Koblenz m&#252;ssen Inhaber von rein beruflich genutzten PC in Gesch&#228;fts- oder Kanzleir&#228;umen keine Rundfunkgeb&#252;hren an die GEZ entrichten. Die Richter waren der Auffassung, dass ein Computer auch dann kein Radio sei, wenn ein Internet-Breitbandanschluss vorhanden sei. Geklagt hatte ein Rechtsanwalt, der die Rundfunkgeb&#252;hr f&#252;r seinen Kanzlei-PC als verfassungswidrig betrachtete.<br />
Aktenzeichen: 1 K 496/08.KO</p>
<p>Quelle: <a title="Spiegel-Artikel" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,568990,00.html">Spiegel-Online</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/07/30/berufliche-nutzung-keine-gez-gebuehren-fuer-pc/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Supernanny eBay</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/07/12/supernanny-ebay/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/07/12/supernanny-ebay/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 15:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte+Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Auktionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/07/12/supernanny-ebay/</guid>
		<description><![CDATA[Platzhirsch eBay sorgt mit neuen Vorschriften f&#252;r Unmut &#8211; und kleinere Konkurrenten wittern Morgenluft (von Cathrin G&#252;nzel). &#8220;Dikatur!&#8221;, &#8220;Unrecht!&#8221;, &#8220;Boykott!&#8221; Im Web kocht die Wut, eBay-H&#228;ndler proben den Aufstand. Grund: eBay hat die Regeln ge&#228;ndert &#8211; mal wieder. So d&#252;rfen Verk&#228;ufer ihre Kunden nicht mehr mit negativen oder neutralen Bewertungen abwatschen und die Versandkosten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Platzhirsch eBay sorgt mit neuen Vorschriften f&#252;r Unmut &#8211; und kleinere Konkurrenten wittern Morgenluft (von Cathrin G&#252;nzel).<br />
</em></p>
<p>&#8220;Dikatur!&#8221;, &#8220;Unrecht!&#8221;, &#8220;Boykott!&#8221; Im Web kocht die Wut, eBay-H&#228;ndler proben den Aufstand. Grund: eBay hat die Regeln ge&#228;ndert &#8211; mal wieder. So d&#252;rfen Verk&#228;ufer ihre Kunden nicht mehr mit negativen oder neutralen Bewertungen abwatschen und die Versandkosten in 34 Produktgruppen wie USB-Speichersticks, MP3-Player oder DVDs werden k&#252;nftig auf 5 bis 8 Euro begrenzt. Bei besonders heiklen Auktionen gilt: PayPal als zus&#228;tzliche Bezahlmethode ist Pflicht &#8211; beispielsweise bei Angeboten mit nur einem Tag Laufzeit in sechs speziellen Kategorien wie Foto &amp; Camcorder, Handy &amp; Organizer oder PC- &amp; Videospiele. Die Verkaufsprovisionen sind gestiegen, das Einstellen von Produkten dagegen wurde billiger &#8211; f&#252;r Privatleute beispielsweise entfallen seit Februar bei den beliebten Auktionen mit einem Euro Startpreis die bisherigen Kosten f&#252;r Angebot und Galeriebild ganz. Die Offerten in diesem Segment haben sich seitdem verdoppelt.</p>
<p>Der Artikel inklusive <a href="http://internet.magnus.de/netzleben/artikel/ebay-veraergert-kunden.2.html" title="Interview mit Maike Fuest von eBay Deutschland">Interview mit Maike Fuest</a>, Pressesprecherin von eBay Deutschland, und Verweisen auf <a href="http://internet.magnus.de/netzleben/artikel/ebay-veraergert-kunden.3.html" title="Auktions-Alternativen">Auktions-Alternativen</a> erschien im PC Magazin. Seit 09.07.2008 steht er unter dem Titel &#8220;<a href="http://internet.magnus.de/netzleben/artikel/ebay-veraergert-kunden.html" title="Artikel bei PC Magazin">Akte eBay: Verk&#228;ufer proben Aufstand</a>&#8221; auch online. Wer <a href="http://internet.magnus.de/netzleben/artikel/ebay-veraergert-kunden.html" title="Artikel weiterlesen">weiterlesen m&#246;chte&#8230; </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/07/12/supernanny-ebay/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BigBrotherAwards: Endspurt bis 15. Juli 2008</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/07/05/bigbrotherawards-endspurt-bis-15-juli-2008/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/07/05/bigbrotherawards-endspurt-bis-15-juli-2008/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 13:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Big Brother]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/07/05/bigbrotherawards-endspurt-bis-15-juli-2008/</guid>
		<description><![CDATA[Datenkraken vorschlagen: Bis 15. Juli 2008 l&#228;uft die Nominierungsfrist f&#252;r die diesj&#228;hrigen BigBrotherAwards. Der Datenschutz-Negativpreis wird jedes Jahr im Oktober an die eifrigsten Datensammler und &#220;berwachungsbef&#252;rworter aus Wirtschaft und Politik vergeben. Vorschl&#228;ge angenommen werden per Brief, eMail, Fax oder per Online-Formular. Eine Jury aus Menschenrechtlern, Computerexperten, Daten- und Verbrauchersch&#252;tzern w&#228;hlt aus den Vorschl&#228;gen die b&#246;sartigsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Datenkraken vorschlagen: Bis 15. Juli 2008 l&#228;uft die Nominierungsfrist f&#252;r die diesj&#228;hrigen <a href="http://www.bigbrotherawards.de" title="Big Brother Awards 2008">BigBrotherAwards</a>. Der Datenschutz-Negativpreis wird jedes Jahr im Oktober an die eifrigsten Datensammler und &#220;berwachungsbef&#252;rworter aus Wirtschaft und Politik vergeben. Vorschl&#228;ge angenommen werden per Brief, eMail, Fax oder per <a href="http://www.bigbrotherawards.de" title="Big Brother Awards 2008">Online-Formular</a>. Eine Jury aus Menschenrechtlern, Computerexperten, Daten- und Verbrauchersch&#252;tzern w&#228;hlt aus den Vorschl&#228;gen die b&#246;sartigsten &#8220;Datenkraken&#8221; des Jahres aus.</p>
<p>Die gro&#223;e Gala zur Verleihung der BigBrotherAwards findet am Freitag, 24. Oktober 2008, 18 Uhr, in Bielefeld im Historischen Saal der Ravensberger Spinnerei statt.</p>
<p>Zu den Ausgezeichneten der letzten Jahre geh&#246;rten unter anderem Lidl f&#252;r das Bespitzeln ihrer Arbeitnehmer, die Deutsche Bahn AG, weil sie anonymes Reisen fast unm&#246;glich macht und Justizministerin Zypries f&#252;r den Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung s&#228;mtlicher Telefonverbindungen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/07/05/bigbrotherawards-endspurt-bis-15-juli-2008/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spam mit Psychotricks</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/07/04/spam-mit-psychotricks/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/07/04/spam-mit-psychotricks/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 09:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/07/04/spam-mit-psychotricks/</guid>
		<description><![CDATA[Im Dienste der Guten: 50 Freiwillige aus zehn L&#228;ndern lie&#223;en sich im Auftrag der Security-Firma McAfee mit Spam zusch&#252;tten. Ihre extra f&#252;r das S.P.A.M.-Experiment (&#8220;Spammed Persistently All Month&#8221;) angelegten E-Mail-Adressen hinterlie&#223;en sie &#252;berall im Web. D&#252;steres Ergebnis: 104.000 Spam-Mails in 30 Tagen &#8211; rund 2100 Mails pro Teilnehmer, 70 pro Tag. Nicht nur nervende Werbung, auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Dienste der Guten: 50 Freiwillige aus zehn L&#228;ndern lie&#223;en sich im Auftrag der Security-Firma <a href="http://www.mcafee.com/us/about/press/corporate/2008/20080701_181015_c.html" title="Spam-Experiment von McAfee">McAfee</a> mit Spam zusch&#252;tten. Ihre extra f&#252;r das <a href="http://www.mcafee.com/us/about/press/corporate/2008/20080701_181015_c.html" title="Spam-Experiment von McAfee">S.P.A.M.-Experiment</a> (&#8220;Spammed Persistently All Month&#8221;) angelegten E-Mail-Adressen hinterlie&#223;en sie &#252;berall im Web. D&#252;steres Ergebnis: 104.000 Spam-Mails in 30 Tagen &#8211; rund 2100 Mails pro Teilnehmer, 70 pro Tag. Nicht nur nervende Werbung, auch Phishing-Mails mit Links zu preparierten Websites waren in der E-Post, anders Spams transportierten gef&#228;hrliche Anh&#228;nge. Die meisten M&#252;llmails lagen bei den amerikanischen Probanden im Mailfach, die f&#252;nf deutschen bekamen die wenigsten &#8211; daf&#252;r aber tarnten sich die Spams h&#228;ufig mit deutschen Betreffzeilen. Denn die Spammer passen sich immer gezielter dem Kulturkreis ihrer Empf&#228;nger an &#8211; verfassen ihre Briefe zunehmend den Sprachen ihrer potenziellen Opfer, beachten kulturelle Feinheiten, versuchen mit psychologischen Tricks an Passw&#246;rter, Konto- oder Kreditkartendaten zu gelangen. Beispielsweise mit emotionaler Ansprache, Angstmache oder dem Bezug zu aktuellen Ereignissen.</p>
<p>Auf Platz 1 der Top Ten der popul&#228;rsten Spam-Kategorien liegt das Thema Finanzen, gefolgt von Werbung, Gesundheit &amp; Medizin sowie Porno. Immerhin schafft es auch der sattsam bekannte Nigeria-Scam immer noch auf Platz 10.</p>
<p>Mehr zum Spamexperiment von McAfee: &#8220;<a href="http://www.mcafee.com/spamexperiment" title="Das Spam-Experiment von McAfee">The S.P.A.M. Experiment</a>&#8221; und die &#8220;<a href="http://www.mcafee.com/us/research/spam_diaries/index.html " title="Global Spam Diaries von McAfee">Global Spam Diaries</a>&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/07/04/spam-mit-psychotricks/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Xing-Serie und neues Blog</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/06/30/neue-xing-serie-und-neues-blog/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/06/30/neue-xing-serie-und-neues-blog/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 14:18:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/06/30/neue-xing-serie-und-neues-blog/</guid>
		<description><![CDATA[Telemat war 1998 das erste deutschsprachige Online-Magazin f&#252;r Manager von virtuellen Gemeinschaften (Communities, Netzwerke, Social Media). Mit einer Serie zu Xing, der deutschen Businesskontaktplattform, startet nun ein Relaunch von Telemat &#8211; allerdings als Blog. Telemat besch&#228;ftigt sich mit Wirtschaftsthemen wie Social Media, Marketing und Management. http://telemat.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Telemat war 1998 das erste deutschsprachige Online-Magazin f&#252;r Manager von virtuellen Gemeinschaften (Communities, Netzwerke, Social Media). Mit einer Serie zu Xing, der deutschen Businesskontaktplattform, startet nun ein Relaunch von Telemat &#8211; allerdings als Blog. Telemat besch&#228;ftigt sich mit Wirtschaftsthemen wie Social Media, Marketing und Management.</p>
<p><a href="http://telemat.de">http://telemat.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/06/30/neue-xing-serie-und-neues-blog/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abschied von der Demokratie</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/06/28/abschied-von-der-demokratie/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/06/28/abschied-von-der-demokratie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 13:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/06/28/abschied-von-der-demokratie-2/</guid>
		<description><![CDATA[Nach einer Studie des M&#252;nchner Institutes Polis/Sinus im Auftrag der SPD-Parteistiftung Friedrich-Ebert haben sich ein Drittel aller deutschen B&#252;rger von der Demokratie verabschiedet. Sie glauben nicht mehr, dass die demokratische Staatsform aktuelle Probleme l&#246;sen kann. Jeder zweite Bundesb&#252;rger kann sich nach Untersuchung sogar vorstellen, bei der kommenden Bundestagswahl nicht mehr w&#228;hlen zu gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Studie des M&#252;nchner Institutes <a title="Polis Sinus" href="http://www.polis-sinus.de/">Polis/Sinus</a> im Auftrag der SPD-Parteistiftung Friedrich-Ebert haben sich <strong>ein Drittel aller deutschen B&#252;rger von der Demokratie verabschiedet</strong>. Sie glauben nicht mehr, dass die demokratische Staatsform aktuelle Probleme l&#246;sen kann. Jeder zweite Bundesb&#252;rger kann sich nach Untersuchung sogar vorstellen, bei der kommenden Bundestagswahl nicht mehr w&#228;hlen zu gehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/06/28/abschied-von-der-demokratie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DJV: Preu&#223;enstiftung will Fotografie verstaatlichen</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/06/27/djv-preussenstiftung-will-fotografie-verstaatlichen/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/06/27/djv-preussenstiftung-will-fotografie-verstaatlichen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 16:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/06/27/djv-preussenstiftung-will-fotografie-verstaatlichen/</guid>
		<description><![CDATA[Das Ende der Panoramafreiheit in Berlin-Brandenburg? Fotos vom Schloss Sanssouci und zahlreichen andere &#246;ffentlichen Geb&#228;uden sollen in Zukunft nicht mehr von Fotografen und Verlagen genutzt werden. Der Staat will das Fotografen- und Verlagsgewerbe selbst aus&#252;ben, angeblich, um die Finanzierung seiner Liegenschaften zu sichern. Die Staatsstiftung &#8220;Preu&#223;ische Schl&#246;sser und G&#228;rten Berlin-Brandenburg&#8221; hat bereits eine Unterlassungsklage gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Ende der Panoramafreiheit in Berlin-Brandenburg?<br /></strong> <br />
<em>Fotos vom Schloss Sanssouci und zahlreichen andere &#246;ffentlichen Geb&#228;uden sollen in Zukunft nicht mehr von Fotografen und Verlagen genutzt werden. Der Staat will das Fotografen- und Verlagsgewerbe selbst aus&#252;ben, angeblich, um die Finanzierung seiner Liegenschaften zu sichern.<br /></em> <br />
Die Staatsstiftung &#8220;Preu&#223;ische Schl&#246;sser und G&#228;rten Berlin-Brandenburg&#8221; hat bereits eine Unterlassungsklage gegen eine Berliner Fotoagentur eingereicht, die Bilder von den Schl&#246;ssern anbietet. Der Staatsbetrieb fordert die Unterlassung des Fotovertriebs, Auskunft &#252;ber alle bereits erfolgten Nutzungen von Bildern, Schadensersatz und die Verh&#228;ngung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000 Euro.
 </p>
<p><span id="more-414"></span></p>
<p>Die betroffene Agentur m&#252;sste entsprechend hunderte oder gar tausende von Bildern aus ihrem Angebot nehmen. Gleiches gilt nat&#252;rlich f&#252;r tausende von weiteren deutschen Bildanbietern, wenn der Staat hier nicht noch gestoppt wird. F&#252;r die Agenturen und Bildjournalisten ist die staatliche Intervention in ihr Berufsfeld gravierend. Wird der gesamte Raum der Liegenschaften der Staatsstiftung f&#252;r &#8220;privatgewerbefrei&#8221; erkl&#228;rt und damit verstaatlicht, m&#252;ssen sie zum Teil jahrzehntealte Bildaufnahmen sowie wichtige Bereiche der Bildberichterstattung und ihres gewerblich nutzbaren Bildbestandes sperren.</p>
<p>Das Vorgehen der staatlichen Preu&#223;enstiftung wird von Experten auch deswegen f&#252;r &#228;u&#223;erst fragw&#252;rdig gehalten, weil das Bundesverwaltungsgericht f&#252;r privatwirtschaftliche Aktivit&#228;ten der &#246;ffentlichen Hand klare Kriterien entwickelt hat. Diese sind zwar grunds&#228;tzlich erlaubt, allerdings dann unzul&#228;ssig, wenn &#8220;die private wirtschaftliche Bet&#228;tigung unm&#246;glich gemacht oder unzumutbar eingeschr&#228;nkt wird oder eine unerlaubte Monopolstellung entsteht.&#8221; (Beschluss vom 21.3.1995 (1 B 211/94), DVBl 1996, 152). Genau hierum geht es aber im vorliegenden Fall. Nicht nur will die Stiftung selbst Wirtschaft machen, &#8211; sie will es sogar anderen Unternehmern verbieten.</p>
<p>Die Argumentation der staatlich beauftragten Anw&#228;lte r&#252;hrt zu Tr&#228;nen: &#8220;Auf Grund der knappen &#246;ffentlichen Kassen ist die Kl&#228;gerin insbesondere &#8211; heutzutage mehr denn je &#8211; auch auf die Vermarktung und Lizenzierung ihrer Stiftungsmotive angewiesen, um die Geb&#228;ude und G&#228;rten entsprechend ihrer Zielsetzung unterhalten zu k&#246;nnen&#8221;. Mit dem gleichen Argument k&#246;nnte der Staat freilich auch auf die Idee kommen, in den Kasernen der Bundeswehr Waffenhandlungen und Erlebnisparks anzubieten, in seinen Gerichtsgeb&#228;uden staatliche (juristische) Buchhandlungen einzurichten und vielleicht auch in dem einen oder anderen verschwiegenen Palais florierende Hotels zu betreiben. Wegen der &#8220;knappen &#246;ffentlichen Kassen&#8221;.</p>
<p>Um dieses Monopolstreben zu verwirklichen, werden von den Rechtsanw&#228;lten der Staatsstiftung die seltsamsten Argumente produziert. Man habe, so hei&#223;t es, beispielsweise im Park Sanssouci Tafeln mit umfangreichen Beschriftungen aufgestellt. Dadurch schlie&#223;e jeder, der im Park fotografieren wolle, einen Vertrag mit der Staatsstiftung. Darin verpflichte sich der Fotograf gegen&#252;ber dem Staat, die Fotos nicht gewerblich zu nutzen.</p>
<p>Und weil nat&#252;rlich der &#8220;Vertragsschluss á la Schilda&#8221;, wie ihn die staatliche Preu&#223;enstiftung konzipiert hat, unter Umst&#228;nden nicht funktioniert, ist den beauftragten Juristen der Staatsstiftung auch noch das Argument eingefallen, ihr Eigentum werde durch das Fotografieren verletzt. Was den Berliner Anwalt Professor Dr. Donle, der die beklagte Agentur vertritt, zu der R&#252;ckfrage brachte: &#8220;Was verletzt denn das Eigentum? Die Fotoaufnahme sendet keine feindlichen Strahlen auf die Geb&#228;ude aus. Umgekehrt: Es handelt sich um eine Belichtung des Kamerachips. Und das Stehen mit den F&#252;&#223;en auf dem Boden, selbst auf Gras, verletzt kein Eigentum!&#8221;</p>
<p><strong>Ganz schnell sind kundige Juristen bei dem Thema &#8220;Panoramafreiheit&#8221;<br /></strong> <br />
§ 59 Urheberrechtsgesetz &#8211; Werke an &#246;ffentlichen Pl&#228;tzen<br />
&#8220;(1) Zul&#228;ssig ist, Werke, die sich bleibend an &#246;ffentlichen Wegen, Stra&#223;en oder Pl&#228;tzen befinden, mit Mitteln der Malerei oder Grafik, durch Lichtbild oder durch Film zu vervielf&#228;ltigen, zu verbreiten und &#246;ffentlich wiederzugeben. Bei Bauwerken erstrecken sich diese Befugnisse nur auf die &#228;u&#223;ere Ansicht.&#8221;</p>
<p>Damit w&#228;re eigentlich die Sache klar. Der Park Sanssouci ist ein &#246;ffentlicher Park &#8211; denn die Preu&#223;enstiftung wurde nicht dazu konzipiert, die Schl&#246;sser und sonstigen Liegenschaften Berlin-Brandenburgs zu &#8220;geheimen Bundessachen&#8221; zu erkl&#228;ren. Da der Park Sanssouci &#8211; und andere &#8211; von solchen Wegen durchzogen sind, ist eine Aufnahme zul&#228;ssig. Abgesehen davon kommt es nicht einmal auf die Wege an. Analysiert man den Sinn des § 59 Urheberrechtsgesetz &#8220;&#246;ffentliche Wege, Stra&#223;e oder Pl&#228;tze&#8221; genau, meint dies nat&#252;rlich auch die B&#252;rgersteige oder die Grasfl&#228;chen dazwischen und erst recht einen Park, der f&#252;r die &#214;ffentlichkeit ge&#246;ffnet ist. Erst recht, wenn der &#246;ffentliche Auftrag einer Stiftung ist, das Erbe Preu&#223;ens zu wahren und zu vermitteln.</p>
<p>Mit allen juristischen Finessen und Finten versucht die Staatsstiftung nun, den § 59 Urhebergesetz auszuhebeln. Ob es nur ein Zufall ist, dass sich aktuell auch der &#8220;Deutsche Kulturrat&#8221; und sogar eine Enquetekommission mit dem Auftrag &#8220;Kultur in Deutschland&#8221; f&#252;r eine Modifizierung des § 59 Urheberrechtsgesetz ausspricht? M&#246;glicherweise tats&#228;chlich nur ein Zufall. Der aktuelle Fall zeigt aber eines: Der §59 Urheberrechtsgesetz ist f&#252;r Bildjournalisten ein unverzichtbarer Angelpunkt ihrer Berufst&#228;tigkeit. Jede Korrektur ist abzulehnen, weil die berufsm&#228;&#223;igen Abmahner an jeder Ecke lauern.</p>
<p>Nat&#252;rlich k&#246;nnte argumentiert werden, dass §59 Urheberrechtsgesetz nur urheberrechtlich gesch&#252;tzte Werke betreffe, dieser Urheberschutz aber f&#252;r die alten Bauwerke schon lange abgelaufen sei. Der Rechtsgedanke des §59 Urheberrechtsgesetz kann aber unm&#246;glich so interpretiert werden, dass Panoramafreiheit ausschlie&#223;lich f&#252;r neue Bauwerke und Denkm&#228;ler gilt. Das w&#228;re eine Gesetzesinterpretation, die den Zweck einer Regelung vollkommen aus dem Blick verliert. Mehr Schutz f&#252;r Eigent&#252;mer alter Bauwerke als f&#252;r die neuer Bauten &#8211; das w&#228;re &#252;berhaupt nicht nachvollziehbar.</p>
<p>Bildjournalisten und ihre Agenturen sind keine unappetitlichen &#8220;Geldverdiener&#8221;, die staatlichen &#8220;Besitz&#8221; ausnutzen. Vielmehr sind sie diejenigen, die private und staatliche Kultureinrichtungen &#252;berhaupt erst in geeigneter Weise kommunizieren, indem sie in einem offenem Wettbewerb versuchen, das jeweils &#8220;beste&#8221; oder &#8220;andere&#8221; Bild zu schaffen. Nie kann eine einzelne &#8220;Staatsfotografie&#8221; das preu&#223;ische Erbe und Berlin-Brandenburgs Schl&#246;sser und G&#228;rten so gut in Szene setzen wie es hunderte oder sogar tausende von professionellen Fotografen jedes Jahr neu versuchen, wenn sie den Park Sanssouci besuchen. Nur in Konkurrenz, im Wettbewerb kann Fotografie, kann Kultur leben. Kultur und Architektur brauchen die freie Interpretation durch ungebundene Fotografie. Wer eine Staatsfotografie einf&#252;hren will, verletzt Kultur im Innersten.</p>
<p>Der Stiftungsrat der Stiftung Preu&#223;ische Schl&#246;sser und G&#228;rten sollte von allen B&#252;rgern zur &#196;nderung seiner Position aufgefordert werden. Kultur braucht freie Fotografie.</p>
<p>F&#252;r das Recht auf freie Fotografie:<br />
Pro Panoramafreiheit! <a href="http://www.pro-panoramafreiheit.de">www.pro-panoramafreiheit.de</a></p>
<p>Schicken Sie eine Protestmail mit der Bitte um Weiterleitung an den Stiftungsrat zu H&#228;nden der Generaldirektion der Stiftung: <a href="mailto:generaldirektion@spsg.de">generaldirektion@spsg.de</a></p>
<p>Quelle: Rundbrief des djv  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/06/27/djv-preussenstiftung-will-fotografie-verstaatlichen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die individuelle Schokolade ist da &#8230;.</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/06/25/die-individuelle-schokolade-ist-da/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/06/25/die-individuelle-schokolade-ist-da/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 09:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/06/25/die-individuelle-schokolade-ist-da/</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem wir dank MyM&#252;sli unser individuelles M&#252;sli bekommen, dank Spreadshirt unser individuelles T-Shirt &#8230; fehlte uns nur noch die individuelle Schokolade, hier ist sie: Chocri. Cool. Zutaten selber bestimmen, beispielsweise Chili, Goldpuder, Bl&#252;tenbl&#228;tter, Mandeln &#8211; alles dabei, was das Schokoladenherz begehrt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir dank <strong>MyM&#252;sli</strong> unser individuelles M&#252;sli bekommen, dank <strong>Spreadshirt</strong> unser individuelles T-Shirt &#8230; fehlte uns nur noch die individuelle Schokolade, hier ist sie: <a title="Schokoladenblog" href="http://chocri.de/">Chocri</a>. Cool. <a title="Schokoladenblog" href="http://chocri.de/index.php5?module=blog&amp;action=single&amp;id=39">Zutaten selber bestimmen</a>, beispielsweise Chili, Goldpuder, Bl&#252;tenbl&#228;tter, Mandeln &#8211; alles dabei, was das Schokoladenherz begehrt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/06/25/die-individuelle-schokolade-ist-da/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>42,2 Mio. Deutsche sind online</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/06/24/422-mio-deutsche-sind-online/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/06/24/422-mio-deutsche-sind-online/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 19:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/06/24/422-mio-deutsche-sind-online/</guid>
		<description><![CDATA[Nach einer Statistikmeldung im Blog GermanCowboys sind 42,2 Mio. Deutsche online. GermanCowboys beruft sich dabei auf die die Initiative D21 und das Marktforschungsunternehmen TNS Infratest, die wieder einen (N)Onliner-Atlas ver&#246;ffentlicht haben. Demnach sind 65 Prozent aller &#252;ber 14j&#228;hrigen Deutschen bzw. 42,2 Millionen regelm&#228;ssig im Internet. Es gibt auff&#228;llige Unterschiede bei den Geschlechtern: So sind etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer <a title="42,2 Mio. Deutsche online" href="http://www.germancowboys.de/reports/1676">Statistikmeldung im Blog GermanCowboys</a> sind <strong>42,2 Mio. Deutsche online</strong>.</p>
<p>GermanCowboys beruft sich dabei auf die die Initiative D21 und das Marktforschungsunternehmen TNS Infratest, die wieder einen (N)Onliner-Atlas ver&#246;ffentlicht haben. Demnach sind 65 Prozent aller &#252;ber 14j&#228;hrigen Deutschen bzw. 42,2 Millionen regelm&#228;ssig im Internet. Es gibt auff&#228;llige Unterschiede bei den Geschlechtern: So sind etwa 72 Prozent der M&#228;nner im Internet und &#8220;nur&#8221; 58 Prozent der Frauen.</p>
<p><em>PS: Liebe GermanCowboys: Erst einmal danke! Eine Frage: Was hat Nutzerverhalten &#8211; nach Eurem Originalbeitrag &#8211; bitte mit dem Geschlecht zu tun <img src='http://mediaoffice.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ?</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/06/24/422-mio-deutsche-sind-online/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Web 2.0 Film &#8230;</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/06/23/der-web-20-film/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/06/23/der-web-20-film/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 18:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/06/23/der-web-20-film/</guid>
		<description><![CDATA[Nach einem Hinweis im inetstyle Blog entdeckt, der Web 2.0 Film (erschienen im April 2008): &#160; Link: sevenload.com &#160; Quelle: http://www.web2null-derfilm.de/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem Hinweis im <a title="Web 2.0 Film Blogpost" href="http://www.inetstyle.de/web-20-der-film-ist-draussen/">inetstyle Blog</a> entdeckt, der Web 2.0 Film (erschienen im April 2008):</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><script src="http://de.sevenload.com/pl/nJE9sqq/500x408" type="text/javascript">
</script></p>
<p>Link: <a title="Web 2.0 - Der Film" href="http://de.sevenload.com/videos/nJE9sqq-Web-2-0-Der-Film">sevenload.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.web2null-derfilm.de/">http://www.web2null-derfilm.de/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/06/23/der-web-20-film/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was ist Twitter, was Social Networking?</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/06/23/was-ist-twitter-was-social-networking/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/06/23/was-ist-twitter-was-social-networking/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 17:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber+Service]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/06/23/was-ist-twitter-was-social-networking/</guid>
		<description><![CDATA[F&#252;r Alle, die Twitter noch nicht verstanden haben. Auf englisch als Videoclip bei Youtube erkl&#228;rt: &#160; F&#252;r Alle, die wissen wollen, was Social Media ist. Auf englisch als Videoclip bei Youtube erkl&#228;rt: &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r Alle, die Twitter noch nicht verstanden haben. Auf englisch als Videoclip bei Youtube erkl&#228;rt:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object height="344" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ddO9idmax0o&amp;hl=en" /><embed src="http://www.youtube.com/v/ddO9idmax0o&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" /></object> </p>
<p>F&#252;r Alle, die wissen wollen, was Social Media ist. Auf englisch als Videoclip bei Youtube erkl&#228;rt:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object height="344" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MpIOClX1jPE&amp;hl=en" /><embed src="http://www.youtube.com/v/MpIOClX1jPE&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" /></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/06/23/was-ist-twitter-was-social-networking/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fallstudie &#8211; Unternehmensinternes Bloggen</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/06/19/fallstudie-unternehmensinternes-bloggen/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/06/19/fallstudie-unternehmensinternes-bloggen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 09:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Case Studies]]></category>
		<category><![CDATA[Fallstudien]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/06/19/fallstudie-unternehmensinternes-bloggen/</guid>
		<description><![CDATA[Interessante Fallstudie zum unternehmensinternen Bloggen als Youtube-Videos. Intro: &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante Fallstudie zum <strong>unternehmensinternen Bloggen</strong> als <a title="Youtube-Videos" href="http://video.google.com/videoplay?docid=5618701593930482644&amp;q=iwiunisg+namics+learning+waves+%28site%3Avideo.google.com+OR+site%3Ayoutube.com%29&amp;hl=de">Youtube-Videos</a>.</p>
<p>Intro:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object height="344" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1hFImhdjnuk&amp;hl=de" /><embed src="http://www.youtube.com/v/1hFImhdjnuk&amp;hl=de" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" /></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/06/19/fallstudie-unternehmensinternes-bloggen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>World War 2.0 &#8211; Cyber-Warefare</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/06/10/world-war-20-cyber-warfare/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/06/10/world-war-20-cyber-warfare/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 18:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte+Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Botnets]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber Warfare]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberwar]]></category>
		<category><![CDATA[Informationskrieg]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Videopodcast]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/06/10/world-war-20-cyber-warfare/</guid>
		<description><![CDATA[Interessanter Videopodcast bei Wired: Im Fr&#252;hjahr 2007 wurden Estonia&#8217;s Banken and Zeitungen durch eine organisierte, gro&#223;fl&#228;chige Cyber-Attacke abgeschaltet. Die Angreifer setzten &#8216;botnets&#8217; und andere &#8220;Cyber-warefare&#8221; Methoden ein. Das Wired Video (Technik/Wissenschaft) zeigt, was passierte und passiert und wie Organisationen es verhindern k&#246;nnen. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessanter Videopodcast bei Wired: Im Fr&#252;hjahr 2007 wurden Estonia&#8217;s Banken and Zeitungen durch eine organisierte, gro&#223;fl&#228;chige Cyber-Attacke abgeschaltet. Die Angreifer setzten &#8216;botnets&#8217; und andere &#8220;Cyber-warefare&#8221; Methoden ein. Das Wired Video (Technik/Wissenschaft) zeigt, was passierte und passiert und wie Organisationen es verhindern k&#246;nnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object height="265" width="425"><param name="movie" value="http://www.pbs.org/kcet/wiredscience/video/embed/83" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed src="http://www.pbs.org/kcet/wiredscience/video/embed/83" quality="high" wmode="transparent" width="425" height="265" type="application/x-shockwave-flash" /></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/06/10/world-war-20-cyber-warfare/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Twitter: Ist das nicht s&#252;&#223; ?</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/05/28/twitter-ist-das-nicht-suess/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/05/28/twitter-ist-das-nicht-suess/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 May 2008 18:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Communities]]></category>
		<category><![CDATA[SMS]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/05/28/twitter-ist-das-nicht-suess/</guid>
		<description><![CDATA[Twitter ist eine Art Web Messenger, nicht propriet&#228;r wie ICQ, mit Schnittstellen zu diversen Web 2.0 Anwendungen &#8211; und kostenfreier Benachrichtigung per Handy-SMS. Endlich mal ein brauchbarer Messaging Service f&#252;r Webproduzenten und -autoren ohne konsumorientierten Smilie Overload alla ICQ, MSN &#38; Co. Damit wir besser zusammen arbeiten? Bei Twitter hinterl&#228;&#223;t man Tweets. Kurznachrichten. Was man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.twitter.com">Twitter</a> ist eine Art Web Messenger, nicht propriet&#228;r wie ICQ, mit Schnittstellen zu diversen Web 2.0 Anwendungen &#8211; und kostenfreier Benachrichtigung per Handy-SMS. Endlich mal ein brauchbarer Messaging Service f&#252;r Webproduzenten und -autoren ohne konsumorientierten Smilie Overload alla ICQ, MSN &amp; Co. Damit wir besser zusammen arbeiten? </p>
<p>Bei Twitter hinterl&#228;&#223;t man Tweets. Kurznachrichten. Was man eben gerade so macht. Wie? Ob im Web auf der Twitter-Homepage, vom Handy oder mit speziellen Twitter-Clients oder -Plugins. Andere k&#246;nnen die Nachrichten mitverfolgen, wenn Sie es w&#252;nschen (followers). Oder Sie wieder Anderen (following). Auf Wunsch sogar kostenlos aufs Handy (weniger als 250 SMS).</p>
<p>Twitter &#8211; im Grunde genommen ein Webcommunity Building bzw. Networking Service &#8211; besticht heute Abend mal wieder durch seine unbeschreibliche Freundlichkeit in Sachen Fehler:</p>
<p align="center"><a href="http://mediaoffice.net/wp-content/upload/bild-55.jpg"><img src="http://mediaoffice.net/wp-content/upload/bild-55-small.jpg" alt="Bild" height="153" hspace="8" vspace="3" width="225" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/05/28/twitter-ist-das-nicht-suess/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bundesweiter Aktionstag gegen &#220;berwachung</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/05/27/bundesweiter-aktionstag-gegen-ueberwachung/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/05/27/bundesweiter-aktionstag-gegen-ueberwachung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 07:28:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Big Brother]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikation. Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/05/27/bundesweiter-aktionstag-gegen-ueberwachung/</guid>
		<description><![CDATA[Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ruft am 31. Mai 2008 zum bundesweiten Aktionstag gegen &#220;berwachung mit Handy-Kartenaktion: hunderte Handykarten werden dann verteilt. Motto: Gegen die ausufernde &#220;berwachung durch Wirtschaft und Staat &#8211; &#8220;Freiheit statt Angst&#8220;. In mehr als 30 St&#228;dten &#8211; von Aachen bis Ulm, von Hamburg bis Freiburg &#8211; werden Demonstrationen, Stra&#223;enfeste, Kunstaktionen oder Partys veranstaltet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de" title="Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung">Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung</a> ruft am 31. Mai 2008 zum <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/224/79/" title="Pressemitteilung des AK Vorratsdatenspeicherung zum Aktionstag">bundesweiten Aktionstag gegen &#220;berwachun</a>g mit <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Was_bringt_mir_diese_Handykarte_A4.pdf" title="Information zur Handykartenaktion">Handy-Kartenaktion</a>: hunderte Handykarten werden dann verteilt. Motto: Gegen die ausufernde &#220;berwachung durch Wirtschaft und Staat &#8211; &#8220;<a href="http://www.freiheitstattangst.de" title="Aktionstag gegen Ueberwachung">Freiheit statt Angst</a>&#8220;. In mehr als  30 St&#228;dten &#8211; von Aachen bis Ulm, von Hamburg bis Freiburg &#8211; werden Demonstrationen, Stra&#223;enfeste, Kunstaktionen oder Partys veranstaltet. Auf dem Aktionstag wird der <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de" title="Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung">Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung</a> hunderte von <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Was_bringt_mir_diese_Handykarte_A4.pdf" title="Information zur Handykartenaktion">pseudoregistrierten Handykarten</a> kostenlos verteilen &#8211; das soll gegen das Ausspionieren der Kommunikationsbeziehungen und Bewegungen sch&#252;tzen. So soll die seit Januar eingef&#252;hrte Totalprotokollierung der Telefon- und Handynutzung ad absurdum gef&#252;hrt werden. &#8220;Der aktuelle Telekom-Skandal zeigt wieder einmal, dass nur nicht vorhandene Daten sichere Daten sind&#8221;, erkl&#228;rt Uwe Schulze vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. &#8220;Vor dem Hintergrund dieses Skandals empfehlen wir, nur noch mit Handykarten zu telefonieren, die auf Fantasienamen und -anschriften registriert sind.&#8221;</p>
<p>Programm und teilnehmende St&#228;dte unter: <a href="http://www.freiheitstattangst.de" title="Aktionstag gegen Ueberwachung">www.freiheitstattangst.de</a></p>
<p>Information zum aktuellen &#220;berwachungsskandal bei der Deutschen Telekom: &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,555562,00.html" title="Spiegel Online zur Telekom-Affaere">Aufsichtsrat dr&#228;ngt auf Kl&#228;rung in wenigen Wochen</a>&#8220;, SPIEGEL Online vom 27.05.2008</p>
<p><a href="http://www.bka-petition.de" title="Petition gegen BKA-Gesetz">Petition</a> gegen das geplante BKA-Gesetz: <a href="http://www.bka-petition.de" title="Petition gegen BKA-Gesetz">www.bka-petition.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/05/27/bundesweiter-aktionstag-gegen-ueberwachung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Endlich mal ein sinnvolles G&#228;stebuch &#8230;</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/05/21/endlich-mal-ein-sinnvolles-gaestebuch/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/05/21/endlich-mal-ein-sinnvolles-gaestebuch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 May 2008 13:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/05/21/endlich-mal-ein-sinnvolles-gaestebuch/</guid>
		<description><![CDATA[Online-G&#228;steb&#252;cher gibt es viele. Ob auf Homepages, bei Xing oder MySpace. Manchmal steht gar nichts drin &#8211; meist aber nur Jubelrufe (Supercool !!!) oder Motivationsgebahren (Prima, weiter so!). F&#252;r mich macht ein Online-G&#228;stebuch kaum Sinn. Begeistert hat mich eher folgendes Beispiel &#8211; eine der originellsten Ideen f&#252;r einen Werbetr&#228;ger, den ich seit langem gesehen habe: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Online-G&#228;steb&#252;cher gibt es viele. Ob auf Homepages, bei Xing oder MySpace. Manchmal steht gar nichts drin &#8211; meist aber nur Jubelrufe (<em>Supercool !!!</em>) oder Motivationsgebahren (<em>Prima, weiter so!</em>).</p>
<p>F&#252;r mich macht ein Online-G&#228;stebuch kaum Sinn. Begeistert hat mich eher folgendes Beispiel &#8211; eine der originellsten Ideen f&#252;r einen Werbetr&#228;ger, den ich seit langem gesehen habe: Leipzigs erstes mobiles G&#228;stebuch auf R&#228;dern &#8230;</p>
<p><a href="http://mediaoffice.net/wp-content/upload/hpim0707.jpg"><img height="168" alt="HPIM0707" hspace="8" src="http://mediaoffice.net/wp-content/upload/hpim0707-small.jpg" width="225" vspace="3" /></a></p>
<p><small>Zur Vergr&#246;&#223;erung Foto anklicken</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/05/21/endlich-mal-ein-sinnvolles-gaestebuch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frische Websites: Arbeiten aus den HGB-Semestern</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/05/07/frische-websites-arbeiten-aus-den-hgb-semestern/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/05/07/frische-websites-arbeiten-aus-den-hgb-semestern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 18:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Seminare+Vorträge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/05/07/frische-websiten-arbeiten-aus-den-hgb-semestern/</guid>
		<description><![CDATA[Viele neue Websites sind entstanden aus beziehungsweise nach dem Kurs Website Building, von J&#252;rgen Christ veranstaltet an der Hochschule f&#252;r Grafik und Buchkunst Sommer- und im Wintersemester 2007. Die Arbeiten der HGB-K&#252;nstler aus dem Sommersemester und dem Wintersemester sind jetzt online zu bewundern. Auch im Sommersemester 2008 findet der freiwillige und praktische Kurs wieder statt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele neue Websites sind entstanden aus beziehungsweise nach dem Kurs Website Building, von J&#252;rgen Christ veranstaltet an der Hochschule f&#252;r Grafik und Buchkunst Sommer- und im Wintersemester 2007. Die Arbeiten der HGB-K&#252;nstler aus dem Sommersemester und dem Wintersemester sind jetzt online zu bewundern.</p>
<p><strong>Auch im <a title="HGB Website Building Course Sommersemester 2008" href="http://mediaoffice.net/2008-04-15/webdesign-kurs-an-der-hgb-leipzig-ss08/">Sommersemester 2008</a></strong> findet der freiwillige und praktische Kurs wieder statt &#8211; vom 23. Mai bis 27. Juni 2008, jeweils freitags von 10-14 Uhr mit Pause. Teilnehmer erhalten im Anschluss ein Zertifikat.</p>
<p><strong>Anschauen:</strong><br />
Arbeiten aus dem HGB-Kurs zum Website-Building im <a title="HGB Website Building Course Sommersemester 2007 - Arbeiten" href="http://lernblog.netzforum.de/2008-05-03/arbeiten-aus-dem-hgb-sommersemester-07/">Sommersemester 2007</a>.<br />
Arbeiten aus dem HGB-Kurs zum Website-Building im <a title="HGB Website Building Course Wintersemester 2007 - Arbeiten" href="http://lernblog.netzforum.de/2008-05-05/arbeiten-aus-dem-hgb-wintersemester-07/">Wintersemester 2007</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/05/07/frische-websites-arbeiten-aus-den-hgb-semestern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Grundschulen: Mathematik mit Spa&#223;faktor</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/05/03/grundschulen-mathematik-mit-spassfaktor/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/05/03/grundschulen-mathematik-mit-spassfaktor/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 May 2008 20:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte+Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/05/03/grundschulen-mathematik-mit-spassfaktor/</guid>
		<description><![CDATA[Das DFG-Forschungszentrum MATHEON testet im Mathe-Jahr neue Lehrkonzepte: Grundsch&#252;ler erforschen Formeln im Alltag, entdecken die spannende Seite der Zahlenlehre. Cathrin G&#252;nzel beobachtete an einer Grundschule in Berlin, wie der neue Mathe-Unterricht funktioniert. Der Report erschien  im April bei FOCUS Online &#8211; inklusive Bildergalerie. Wollkn&#228;uel und Absperrband: So einfach ist das mit dem U-Bahn-Netz, erkl&#228;rt &#8220;Mathemacherin&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das DFG-Forschungszentrum <a href="http://www.matheon.de" title="DFG-Forschungszentrum MATHEON">MATHEON</a> testet im Mathe-Jahr neue Lehrkonzepte: Grundsch&#252;ler erforschen Formeln im Alltag, entdecken die spannende Seite der Zahlenlehre. Cathrin G&#252;nzel beobachtete an einer Grundschule in Berlin, wie der neue Mathe-Unterricht funktioniert. Der Report erschien  im April bei <a href="http://www.focus.de/schule/lernen/lernatlas/mathematik/tid-9699/grundschulen-mathematik-mit-spassfaktor_aid_296747.html" title="Artikel Mathematik bei Focus Online">FOCUS Online</a> &#8211; inklusive <a href="http://www.focus.de/schule/lernen/lernatlas/mathematik/tid-9699/grundschulen-mathematik-mit-spassfaktor_did_18896.html?special=8344" title="Fotogalerie zum Mathe-Artikel">Bildergalerie</a>.</em></p>
<p><a href="http://mediaoffice.net/wp-content/upload/matheon_schule_u-bahn.jpg" title="matheon_schule_u-bahn.jpg"><img src="http://mediaoffice.net/wp-content/upload/matheon_schule_u-bahn.thumbnail.jpg" alt="matheon_schule_u-bahn.jpg" /></a> <em>Wollkn&#228;uel und Absperrband: So einfach ist das mit dem U-Bahn-Netz, erkl&#228;rt &#8220;Mathemacherin&#8221; Brigitte Lutz-Westphal. Foto: Cathrin G&#252;nzel</em></p>
<p>&#8220;Endlich Mathe!&#8221; Mit leuchtenden Augen, brav in einer Reihe, stehen Charlotte, Noel und die anderen 21 M&#228;dchen und Jungen der 5g vor ihrem Klassenraum in der Wartburg-Grundschule Berlin-Moabit. Kaum drinnen, dr&#228;ngen sie sich um die abgewetzten Tische, auf denen sorgsam gezeichnete Pl&#228;ne liegen: Die F&#252;nftkl&#228;ssler haben die U- und S-Bahn-Karten der Berliner Verkehrsbetriebe farbig kopiert, Querschnitte des Umsteigebahnhofes Berlin Alexanderplatz gemalt &#8211; und mit einer eigens entwickelten Formel die Zahl der Umsteigem&#246;glichkeiten ausgerechnet: &#8220;496 gibt es!&#8221;, berichten Lasse und Noel stolz. &#8220;Wir waren selbst dort, haben am Alex Skizzen gezeichnet, von allen Ebenen und L&#228;den. Das hat Spa&#223; gemacht&#8221;, erz&#228;hlen die beiden Zehnj&#228;hrigen begeistert. Zur&#252;ck in der Schule, entstanden aus den Entw&#252;rfen Plakate &#8211; die zieren jetzt die W&#228;nde des Klassenzimmers. &#8220;Zuerst haben wir gedacht, das ist gar kein Mathe&#8221;, freuen sich Lasse und Noel. Denn statt sturem Kopfrechnen durften sie Forschen und Zeichnen, anschlie&#223;end jeder mit seinem eigenen Plan den &#8220;besten Weg&#8221; von A nach B finden. Und dabei entdecken: Es gibt viele L&#246;sungen f&#252;r ein Problem und Mathe sieht manchmal nicht nach trockenen Zahlen aus. Selbst nach einer ganzen Woche &#8220;angewandter Mathematik&#8221; murrt kein einziger Sch&#252;ler.</p>
<p><span id="more-392"></span><br />
<strong>Stiefkind Mathe</strong></p>
<p>Solche Begeisterung f&#252;r das Zahlenfach ist in Deutschland selten: &#8220;Veraltete Lehrmethoden, das Einpauken langweiliger Formeln verleiden schon Schulanf&#228;ngern das Experimentieren mit Zahlen&#8221;, beobachtet Brigitte Lutz-Westphal, Projektleiterin am Berliner DFG-Forschungszentrum MATHEON und Mathematikprofessorin an der Hochschule Vechta. &#8220;Mit Mathe verbinden die Kinder meist abstraktes Rechnen. Der Sinn der Gleichungen bleibt ihnen verborgen und sie langweilen sich.&#8221; Deshalb sei der Matheunterricht f&#252;r viele Sch&#252;ler nur notwendiges &#220;bel, sie schalten schon in den ersten Schuljahren ab. &#8220;Das Fatale daran: Die Wissensl&#252;cken bei mathematischen Grundlagen lassen sich sp&#228;ter nur noch schwer stopfen&#8221;, so Lutz-Westphal. Kein Wunder, dass Mathematik mehr als die H&#228;lfte aller Nachhilfestunden f&#252;llt, wie eine Studie des Marktforschungsinstituts Synovate herausfand.</p>
<p>Zudem entfallen an deutschen Schulen auf Mathe und Naturwissenschaften gerade mal 22 Prozent aller Stunden von der 5. bis zur 10. Klasse (Sekundarstufe 1), beklagt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). &#8220;Der Anteil dieser F&#228;cher sollte auf ein Drittel des gesamten Unterrichts erh&#246;ht werden&#8221;, fordert deshalb BITKOM-Pr&#228;sident August-Wilhelm Scheer. Denn dass deutsche Schulabg&#228;nger keine Matheleuchten sind, zeigt sich sp&#228;testens beim Studium: Fehlende Mathematik-Kenntnisse sind wesentlicher Grund f&#252;r die hohen Abbrecherquoten in den technischen Studieng&#228;ngen, wei&#223; BITKOM &#8211; und damit Ursache f&#252;r den IT-Fachkr&#228;ftemangel. Immerhin beenden in der Mathematik rund 60 Prozent der Studienanf&#228;nger ihr Studium vorzeitig oder wechseln in ein anderes Fach. Bei Informatik liegt die Abbrecherquote bei rund 50 Prozent. Doch auch in vielen anderen Berufen und Studieng&#228;ngen z&#228;hlen gute Mathe-Leistungen.</p>
<p><strong>Chaos erlaubt</strong></p>
<p>&#8220;In so vielen Alltagsdingen steckt Mathematik: im Handy, im Gameboy, in der Waschmaschine. Aber auch die Einsatzpl&#228;ne der Stadtreinigung oder der &#246;ffentliche Verkehr funktionieren nicht ohne Mathe&#8221;, erkl&#228;rt Brigitte Lutz-Westphal. &#8220;Doch wir m&#252;ssen vielen Sch&#252;lern erst die Angst vor den Zahlen nehmen. Erst dann erleben sie, was Mathe kann, entdecken das Fach neu.&#8221; Die 36-j&#228;hrige Mathematikerin will die Kinder deshalb auf spannende Entdeckungsreisen schicken, bei denen Rechenwissen ganz nebenbei entsteht. &#8220;Raus aus dem Klassenzimmer&#8221;, hei&#223;t die Devise: Im Bahnhof, bei der Post oder in den Leitzentralen von Verkehrsunternehmen Mathe praktisch kennenlernen.</p>
<p>Lutz-Westphal geh&#246;rt als <a href="http://www.jahr-der-mathematik.de/coremedia/generator/wj2008/de/03__Die__Mathemacher/00__Die_20Mathemacher.html" title="Die Mathemacher">&#8220;Mathemacherin&#8221;</a> zu den offiziellen Mathe-Botschaftern im <a href="http://www.jahr-der-mathematik.de" title="Jahr der Mathematik">Wissenschaftsjahr der Mathematik</a>. Am DFG-Forschungszentrum MATHEON in Berlin arbeitet sie an der Reform des Mathematikunterrichts und entwickelt neue Unterrichtskonzepte. In der Berliner Wartburg-Schule &#8211; einer Schule im sozialen Brennpunkt Moabit, wie Lutz-Westphal sagt &#8211; ist ihr &#8220;lebendiger Matheunterricht&#8221; erstmals auch in einer Grundschule im Einsatz. Alle Ideen und Gedanken d&#252;rfen die Sch&#252;ler w&#228;hrend des Projektes wild durcheinander in pers&#246;nliche &#8220;Lerntageb&#252;cher&#8221; schreiben. Ungewohnt f&#252;r ordentliche Sch&#252;lerinnen wie Charlotte, Clara, Hanna und Marie: Ein bisschen Chaos ist dabei erw&#252;nscht. &#8220;Wir haben unsere Notizen schnell in Schmierhefte geschrieben&#8221;, berichten die 10- und 11-j&#228;hrigen M&#228;dchen. Die &#8220;wilden Notizb&#252;cher&#8221; waren f&#252;r die Sch&#252;lerinnen zuerst ungewohnt und sorgten f&#252;r Skepsis. Doch jetzt wollen sie die Kladden nicht mehr missen. Auf Form, Sauberkeit und Rechtschreibregeln kommt es dabei nicht an, sondern auf Assoziationen und neue Gedanken. &#8220;Viele gute Ideen gehen verloren, wenn die Kinder vordergr&#252;ndig auf Ordnung und korrektes Schreiben achten m&#252;ssen. In den Lerntageb&#252;chern k&#246;nnen sie sich austoben, ihre mathematische Ader entdecken&#8221;, begr&#252;ndet Matheprofessorin Lutz-Westphal die Methode. Erst im zweiten Schritt entstehen aus den vielen L&#246;sungsm&#246;glichkeiten Ergebnisse, die ins &#8220;ordentliche&#8221; Schulheft eingetragen werden.</p>
<p><strong>Doof wie ein Computer</strong></p>
<p>&#8220;Ich bin jetzt dumm wie ein Computer&#8221;, verk&#252;ndet Brigitte Lutz-Westphal. Sie steht auf einem Gitternetz aus 30 Metern rot-wei&#223;em Absperrband, kreuz und quer &#252;ber den Fu&#223;boden geklebt: &#8220;Das ist unsere U-Bahn&#8221;, erkl&#228;rt die Matheexpertin. 23 Stationen aus Papier sind auf den verschiedenen Strecken verteilt. Noel stellt sich auf das S &#8211; wie Rathaus Steglitz. Und er will zur Station T &#8211; wie Turmstra&#223;e, der U-Bahnhof ganz in Schuln&#228;he. &#8220;Der Computer ist wahnsinnig doof. Er hat keinen &#220;berblick &#252;ber das gesamte Streckennetz. Er fragt einfach nur die erreichbaren Nachbarbahnh&#246;fe ab, pr&#252;ft, ob ‚Turmstra&#223;e&#8217; darunter ist&#8221;, erkl&#228;rt Lutz-Westphal, &#8220;Wenn nicht, speichert er sein Zwischenergebnis‚ ‚wandert&#8217; er zu den Folgestationen und beginnt von neuem. So arbeitet er sich St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck voran. Zum Schluss entfernt er alle Knotenpunkte aus seinem Speicher, die nicht zum Ziel f&#252;hren.&#8221; Das nenne sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Breitensuche" title="Breitensuche - Definition bei Wikipedia">&#8220;Breitensuche&#8221;</a> und ist ein mathematischer Suchalgorithmus.</p>
<p>&#8220;Ich habe drei Nachbarbahnh&#246;fe. Turmstra&#223;e ist nicht dabei&#8221;, stellt Noel fest. Clara, Hanna und Lasse positionieren sich auf den benachbarten Stationen, Nummernschilder f&#252;r die abgehenden Verbindungen in den H&#228;nden. Gemeinsam arbeiten sie sich von Knotenpunkt zu Knotenpunkt &#8211; bis zum Ziel, dem Bahnhof Turmstra&#223;e. Anschlie&#223;end &#8220;f&#228;hrt&#8221; Brigitte Lutz-Westphal die Strecke mit den wenigsten Stationen zwischen S und T mit einem blauen Wollkn&#228;uel ab &#8211; der k&#252;rzeste Weg ist gefunden. &#8220;Genau so funktioniert auch die Fahrplanauskunft der Verkehrsbetriebe im Internet, sobald man auf den Knopf dr&#252;ckt und der Computer den Weg sucht&#8221;, sagt die Mathematikerin.</p>
<p>Die elfj&#228;hrige Charlotte versteht jetzt viel besser, wie viel mathematischer Verstand in den U- und S-Bahnpl&#228;nen steckt: &#8220;Ich habe eine genauere &#220;bersicht, finde mich schneller zurecht.&#8221; Und Nick staunt, was die Leitstelle der Verkehrsbetriebe alles wissen und berechnen muss &#8211; und wie schnell das geht. &#8220;Ich w&#252;rde gern mehr solche Mathestunden haben, das macht mehr Spa&#223;&#8221;, meint er und zeigt stolz seinen selbst gemalten Netzplan. Was passiert, wenn der Programmierer der Fahrplanauskunft ein Detail vergisst, wissen Nick und seine Klassenkameraden auch: &#8220;Error, Error. Der Computer rechnet und rechnet und st&#252;rzt dann ab.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/05/03/grundschulen-mathematik-mit-spassfaktor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erfolgreich Bloggen</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/04/25/erfolgreich-bloggen/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/04/25/erfolgreich-bloggen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 08:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/04/25/erfolgreich-bloggen/</guid>
		<description><![CDATA[Rund 15 Prozent der deutschsprachigen Internet-Nutzer besuchen mindestens einmal w&#246;chentlich Weblogs, schreiben Fittkau &#38; Maa&#223; &#8211; Herausgeber der WWW-Benutzer-Studie W3B. Auch Unternehmen wie Daimler oder EON versuchen, mit &#8220;Corporate-Blogs&#8221; ihre Marketing-Botschaften unters Volk zu bringen. Angeblich liest fast jeder dritte Weblog-Besucher auch die Online-Tageb&#252;cher von Firmen. Das &#8220;Web 2.0-Kompendium&#8221; der W3B-Studie nimmt Erfolgsaussichten und Nutzerschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rund 15 Prozent der deutschsprachigen Internet-Nutzer besuchen mindestens einmal w&#246;chentlich Weblogs, schreiben <a href="http://www.fittkaumaass.de" title="Fittkau und Maass">Fittkau &amp; Maa&#223;</a> &#8211; Herausgeber der WWW-Benutzer-Studie W3B. Auch Unternehmen wie Daimler oder EON versuchen, mit &#8220;Corporate-Blogs&#8221; ihre Marketing-Botschaften unters Volk zu bringen. Angeblich liest fast jeder dritte Weblog-Besucher auch die Online-Tageb&#252;cher von Firmen. Das <a href="http://www.fittkaumaass.com/presse/fm_pm_weblogs_240408.html" title="Pressemitteilung zum Web 2.0-Kompendium">&#8220;Web 2.0-Kompendium&#8221;</a> der W3B-Studie nimmt Erfolgsaussichten und Nutzerschaft von Corporate Blogs unter die Lupe.</p>
<p>Die Merkmale eines guten Weblogs verr&#228;t das kostenfreie E-Book <a href="http://upload-magazin.de/wp-content/uploads/2008/04/das-zen-des-bloggens.pdf" title="The Zen of Blogging">&#8220;The Zen of Blogging</a>&#8221; &#8211; inzwischen in deutscher Sprache erschienen: Hunter Nuttall aus Virginia stellt Fragen wie: Viele oder keine Bilder? Wie lang sollten Artikel sein? Was tun mit Kommentaren?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/04/25/erfolgreich-bloggen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Allergie bis Migr&#228;ne: Magazin SYNCHRON II erschienen</title>
		<link>http://mediaoffice.net/2008/04/16/von-allergie-bis-migraene-magazin-synchron-ii-erschienen/</link>
		<comments>http://mediaoffice.net/2008/04/16/von-allergie-bis-migraene-magazin-synchron-ii-erschienen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 11:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion+Konzeption]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Telemedizin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mediaoffice.net/2008/04/16/von-allergie-bis-migraene-magazin-synchron-ii-erschienen/</guid>
		<description><![CDATA[Wie entsteht eine Allergie? Was tun bei Migr&#228;ne? Warum l&#228;uft das Immunsystem bei Multipler Sklerose Amok? All diese Fragen beantwortet die zweite Ausgabe von SYNCHRON (PDF). Au&#223;erdem berichtet das Magazin des Kopfzentrums Leipzig &#252;ber die faszinierenden M&#246;glichkeiten der virtuellen Endoskopie: Grafiktechnologie aus der Computerspielindustrie erm&#246;glicht „Fl&#252;ge“ durch Nase und Ohr. Damit hilft die neue Computertechnik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie entsteht eine Allergie? Was tun bei Migr&#228;ne? Warum l&#228;uft das Immunsystem bei Multipler Sklerose Amok? All diese Fragen beantwortet die zweite Ausgabe von <a href="http://www.kopfzentrum-leipzig.de/fileadmin/download/synchron_02_08_web.pdf" title="Magazin SYNCHRON II">SYNCHRON</a> (PDF). Au&#223;erdem berichtet das Magazin des Kopfzentrums Leipzig &#252;ber die faszinierenden M&#246;glichkeiten der virtuellen Endoskopie: Grafiktechnologie aus der Computerspielindustrie erm&#246;glicht „Fl&#252;ge“ durch Nase und Ohr. Damit hilft die neue Computertechnik &#196;rzten und Patienten besonders bei der Operationsplanung. Das Kopfzentrum Leipzig arbeitet als eines der ersten Zentren weltweit mit dem neuen Surgical Planning System.</p>
<p><a href="http://mediaoffice.net/2008/01/04/premiere-magazin-synchron-fuer-hightech-in-der-medizin/" title="SYNCHRON Ausgabe 1 feiert Premiere">Bereits zum zweiten Mal</a> lagen Konzeption und Redaktion des neuen Magazins in den H&#228;nden von Cathrin G&#252;nzel und Sebastian Sp&#228;th. SYNCHRON steht f&#252;r das Leipziger &#196;rzte-Netzwerk „<a href="http://www.kopfzentrum-leipzig.de" title="Kopfzentrum Leipzig">Kopfzentrum</a>“ &#8211; genauso wie f&#252;r das Verschmelzen der verschiedenen Disziplinen in der Medizin. Das Kopfzentrum Leipzig ist ein Zusammenschluss hoch spezialisierter &#196;rzte und Experten der Bereiche Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Logop&#228;die, P&#228;daudiologie, Allergologie und Neurologie bis hin zur plastischen Chirurgie.</p>
<p>Direkt zur zweiten Ausgabe des Magazins <a href="http://www.kopfzentrum-leipzig.de/fileadmin/download/synchron_02_08_web.pdf" title="Magazin SYNCHRON II">SYNCHRON</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mediaoffice.net/2008/04/16/von-allergie-bis-migraene-magazin-synchron-ii-erschienen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
