Unerwünschte Werbeanrufe
jac schrieb am Dienstag, 27. November 2007, 19:58
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Es nervt – und macht mich zum künftigen Anti-Kunden. Inzwischen erhalte ich fast jeden zweiten Abend unter meinem privatem Leipziger Telefonanschluss Anrufe von Marktforschungsunternehmen im Auftrag von Vodafone & Co – ob von Call Centern oder auch zunehmend von Einzelpersonen. Ich habe weder den Unternehmen noch diesen mir unbekannten Personen jemals eine Erlaubnis erteilt, mich beispielsweise um 19 Uhr anzurufen – und damit privat zu belästigen. “My home & my phone is my castle”.
Folgende Tipps der Verbraucherzentralen helfen Verbrauchern, ruhig und gelassen zu bleiben; nicht aufzulegen – und damit aufzugeben bis zum nächsten Mal; auf Dauer – oder zumindest – seltener belästigt zu werden; das Thema zum Thema zu machen – und die Forscher dauerhaft zu anderweitiger Kreativität zu bewegen; parallel dazu gesellschaftliche Veränderungen mit Gleichgesinnten zu bewirken, weil einige Unternehmen sich offenbar nicht mehr an Gesetze halten und mehr und mehr Politiker sich aus ihrer Verantwortung zurückziehen.
Zu den Tipps…
Nerven Sie die Person, die Sie nervt:
(Bleiben Sie nett! Es ist nur ein juristischer Vorgang; die Anruferin könnte Ihre Freundin sein, die kein “Hartz-IV” mehr beziehen möchte … )
Fragen Sie bzw. teilen Sie dem Anrufer oder der Anruferin folgendes mit:
“Mit wem spreche ich?”
“Für welches Unternehmen rufen Sie an?”
“Ich weise Sie daraufhin, dass Ihr Anruf unerwünscht ist.”
“Ich fordere Sie auf, meine von Ihnen gespeicherten persönlichen Daten zu löschen.”
“Ich werde die Einleitung eines wettbewerbsrechtlichen Verfahrens gegen Ihre Firma bei einer Verbraucherzentrale veranlassen.”
“Auf Wiederhören.”
Unternehmen versuchen – angesichts des immensen wirtschaftlichen Drucks – immer mehr, die gesetzlichen Grenzen auszuloten bzw. aufzuweichen. Gesetze oder Politik, hin oder her. Bei den Verbrauchern eher angesagt: Selbstschutz mit minimaler staatlicher Unterstützung wie den Verbraucherschutzzentralen.
Betroffene wenden sich am besten mit Namen des Anrufers und der Firma an die regionalen Verbraucherzentralen. Ganz einfach, oder? Und besser, als sich zu ärgern.
Tipp für Inhaber von ISDN-Anschlüssen mit PC
Wer ruft Sie an? Das kostenlose PC-Programm “Power ISDN Monitor” überwacht Ihre Telefonleitungen, registriert alle Anrufer, die eine Absendekennung (Telefonnummer) mitsenden, kann sogar optional die Adresse und mittels Google Maps den Standort des “Phone Spammers” herausfinden. Leider verwenden die Anrufer eher keine Kennungen (“CLIR”).
Weiter Informationen in diesem Blog:


wie kommt es, dass die kompletten artikel seit diesem hier (also alle gefühlten 1.000, die seit dem geschrieben wurden) heute zum wiederholten mal im feed von leipzigblogs.de auftauchten? war etwas nervig … bastelt Ihr an euren RSS Feeds?
Wir sind zu einem anderen Provider umgezogen und haben dabei die Homepage-URI von http://www.mediaoffice.net auf mediaoffice.net (inkl. aller Beiträge) umgestellt, was sich vermutlich auf den Feed ausgewirkt hat – sorry für Unannehmlichkeiten, war nicht zu vermeiden.
ok, danke für die information.
okay, haben Sie eine Idee, wie das zu verhindern wäre? Wenn wir ansonsten Beiträge aktualisieren, was häufiger vorkommt, sorgt ein Plugin dafür, dass andere Services nicht erneut “angepingt” (benachrichtigt) werden, aber wie kann ich das bei leipzigblogs.de bzw. einer Syndizierung beeinflussen? Ich muss mir mal die Feeds genauer ansehen, was passiert … (*laut gedacht*).