Cathrin schrieb am Sonntag, 31. Dezember 2006, 09:51
Warum das Neue Lernen mit Vertrauen zusammenhängt, erklären Jaan Netzow und Martin Epple-Schlenker von IBM Global Business Services im Interview.
Interview geführt von Cathrin Günzel, erschienen in “Personalführung” 1/2007
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Themen: Bildung, E-Learning, Lernen, Netzwerke, Web 2.0, Wirtschaft
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Cathrin schrieb am Sonntag, 31. Dezember 2006, 09:46
Die Online Educa 2006 sang das Hohelied des “informellen Lernens”: “Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.” Wer diese einfache Weisheit des britischen Komponisten Benjamin Britten (1913-1976) missachtet, geht im globalen Konkurrenzkampf um Köpfe und Ressourcen als Verlierer vom Feld. Die westlichen Industriegesellschaften können sich inzwischen des Ansturms der Billigproduzenten aus Asien kaum noch erwehren - und haben Bildung und Ausbildung als Verteidigungswaffe wieder entdeckt. Auf der 12. Online Educa vom 28. November bis 1. Dezember 2006 in Berlin diskutierten 2048 Bildungsexperten aus 92 Ländern über neue Wege der Erstausbildung an Schulen und Universitäten bis zu Zukunftskonzepten für lebenslanges Lernen (2005: 1900 Teilnehmer). Dabei scheint sich das “informelle Lernen”, das “Lernen nebenbei” - Trial and Error, Lernen von Kollegen, Kommilitonen und Freunden - als neuer Hype und Synonym für das “Lernen von Morgen” abzuzeichnen. Das “kollaborative Web 2.0″ mit Wikis, Weblogs und Podcasts avanciert für viele Bildungsexperten zum Allheilmittel für PISA-Schock und Bildungsmisere. Der von der ICWE GmbH, Berlin, organisierte Kongress bot den Fachleuten aus Wirtschaft, Politik und Hochschulbereich rund 300 Vorträge und Seminare. Im Unterschied zur Learntec, die als größte Kongressmesse für den deutschsprachigen Raum im Frühjahr 7400 Fachbesucher nach Karlsruhe zog, hat die Online Educa auch mit der Konferenzsprache Englisch den Globus im Blick.
Beitrag von Cathrin Günzel, erschienen in “Personalführung” 1/2007
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Themen: Bildung, E-Learning, Lernen, Netzwerke, Web 2.0
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Cathrin schrieb am Dienstag, 26. Dezember 2006, 19:48
IPTV verwandelt Telekommunikationsunternehmen in Multimedia-Dienstleister, heizt den Wettkampf um Kunden an und verspricht neue Einnahmequellen. Text von Cathrin Günzel und Sebastian Späthe, in redigierter und gekürzter Fassung erschienen im Magazin Outlook 2/2006 von Accenture.
Zapp: BBC Wirtschaftsnews live aus London. Zapp: Touchdown im Footballmatch der Pittsburghs Steelers gegen die Kansas City Chiefs. Klick per Fernbedienung auf Steelers-Quarterback Ben Roethlisberger. Bild in Bild erscheinen Verletzungsstatistik, Hobbys und seine besten Spielszenen. Ein Klick auf den Button “Shop” - schon geht das Shirt mit der Nummer 7 für 50 Dollar auf die Reise. Zapp: Oliver Kahns Glanzparade im Bundesligaspiel vom Vortag, hochaufgelöst in HDTV aus verschiedenen Perspektiven. Beigabe zum Angebotspreis: Das passende Onlinefußball-Game mit dem Bayerntorwart als Pixelstar. Schöne neue Fernsehwelt.
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Themen: IPTV, Medien, Telekommunikation
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Cathrin schrieb am Dienstag, 26. Dezember 2006, 18:56
Geniale Ideen sind einfach und kommen aus der Seele: Das ist das Fischer-Gesetz. An-stand zählt, Betrüger werden nie wirklich Großes erreichen: So lautet Paragraph 2. Nur “aus Anstand” ersann Artur Fischer seine bekannteste Erfindung - den Fischerdübel S. Inzwischen eine Weltmarke und millionenfach kopiert.
Text: Cathrin Günzel und Sebastian Späthe, erschienen in Heft 1/2006, “Astratech”-Magazin
Doch begonnen hat alles Anfang der 50-er Jahre mit Feueranzündern. Damals gründete der heute 87-Jährige mit 360 Mark Startkapital sein Unternehmen - noch als Ein-Mann-Betrieb. Dann kamen Feinmechanik, Blitzlichter, eine Hand voll Angestellte dazu - und ein Vertreter: der Herr Kettner. Dieser verkaufte Haltesysteme für Außenfassaden, die Fischer im Auftrag produzierte. Doch der Absatz lief schlecht, das Material verwitterte zu schnell. “Jeden Samstag kam Herr Kettner mit traurigen Augen und bat: ‚Machen Sie mir doch einen anderen Dübel, einen kleineren, einen dünneren.’” Eines Tages wollte der Vertreter sogar kündigen, weil er nichts zu verkaufen hatte. “Das wollte ich aber nicht, denn er war ein anständiger Kerl.”
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Themen: Unternehmen, Vision, Wirtschaft
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Cathrin schrieb am Donnerstag, 14. Dezember 2006, 09:38
GEZ: Jetzt müssen alle zahlen - oder vor Gericht ziehen: Für die neue Rundfunkgebühr für Computer müssen vor allem Freiberufler, Selbständige und Gewerbetreibende bluten. (Von Cathrin Günzel, erschienen in PC Magazin 1/2007)
Alexander B. versteht die Welt nicht mehr. Der Kölner Informatiker verzichtet seit Jahren freiwillig auf Fernsehen und Radio. “Die Gebühren-”Fahnder” der GEZ klingelten stets vergebens”, berichtet der 35-Jährige. Bei B. war keine Kohle zu holen. Doch am 19. Oktober erklärten die Ministerpräsidenten der Bundesländer kurzerhand seinen und alle anderen Computer in Deutschland zum “neuartigen” Empfangsgerät für Rundfunkprogramme: “Ab 1. Januar 2007 soll ich für den Rechner 5,52 Euro pro Monat berappen! Dabei habe ich ihn für Arbeit und Weiterbildung angeschafft und nicht zum Radio- oder Fernsehempfang”, empört sich Alexander B., “Bei mir wird abgezockt, obwohl ich kein spezielles Rundfunkempfangsteil besitze. Doch das zählt nicht.” Konsequenz für den Rheinländer: “Ich verkaufe den PC bei eBay und arbeite ab Januar im Internetcafe.”
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Themen: GEZ, Medien, Rundfunkgebühr
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jac schrieb am Samstag, 2. Dezember 2006, 18:26
Im Wintersemester realisierten wir den siebenwöchigen Kurs “Webdesign / -technologie / HTML + CSS” an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst HGB. Für das Sommersemester 2007 ist eine Fortsetzung geplant. Ziel des Kurses war die Erstellung eines eigenen Internet-Auftritts für die teilnehmenden Studenten.
Themen: Internet, Kunst, Leipzig, Medien, Web Site Building, Web-Design
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Cathrin schrieb am Donnerstag, 30. November 2006, 18:57
Der Solinger Rechtsanwalt Christoph Strieder warnt vor Blauäugigkeit bei Veröffentlichungen in Weblogs. Das Interview führte Cathrin Günzel; siehe dazu auch: Beitrag “Blogs über den Boss tabu” aus dem Jahr 2006.

In den USA kassierten Weblog-Schreiber bereits Kündigungen, weil die Online-Bekenntnisse ihren Arbeitgebern nicht passten. Müssen auch deutsche Blogger berufliche Konsequenzen fürchten?
Strieder: Ein für jedermann zugängliches Weblog ist kein privates Tagebuch. Alles, was darin steht, ist öffentlich. Wer beleidigend über seinen Arbeitsalltag schreibt, riskiert auch in Deutschland Abmahnung oder gar fristlose Kündigung.
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Themen: Blogs, Datenschutz, Internet, Recht, Web 2.0
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Cathrin schrieb am Donnerstag, 30. November 2006, 18:46
Arglosigkeit im Internet kann Folgen haben: Angestellte können sich mit unbedachten Äußerungen in Weblogs oder Foren ins Aus katapultieren. Artikel von Cathrin Günzel, erschienen am 22. November 2006 bei FOCUS Online.

Einen Guide zum sicheren Bloggen “How to Blog Safely (About Work or Anything Else)” veröffentlicht die Electronic Frontier Foundation.
Im Weblog “Schwarzbuch Lidl” schlagen die Wellen hoch: Unter Decknamen wie Asterix, Traffic oder pixi beklagen sich Beschäftigte der Handelskette über “Arbeitszeit von 70 bis 90 Stunden” und “Druck, Druck, Druck” auf Kollegen. Seit Dezember 2004 zählt die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fast 260.000 Zugriffe auf ihr Protesttagebuch.
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Themen: Blogs, Datenschutz, Internet, Web 2.0
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